Polizeigewalt bleibt in Hamburg (und anderswo) ungesühnt

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Basta!naut
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Re: Polizeigewalt bleibt in Hamburg (und anderswo) ungesühnt

Beitrag von Basta!naut » 04.05.2019 13:41

klingt ja alles wieder mal übel, was da so aus Bochum berichtet wird. :evil:
#?
es grüßt der linke Spießer

Babo
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Re: Polizeigewalt bleibt in Hamburg (und anderswo) ungesühnt

Beitrag von Babo » 04.05.2019 13:53

Ich glaube, die Bullen in NRW haben so richtig Bock auf ihren Job, seit sie da machen dürfen, was sie wollen.
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„Enttäuscht vom Affen, schuf Gott den Menschen. Danach verzichtete er auf weitere Experimente.“ Mark Twain

Lower East Side
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Re: Polizeigewalt bleibt in Hamburg (und anderswo) ungesühnt

Beitrag von Lower East Side » 05.05.2019 07:48

Weil die Veranstalter*innen keine unmittelbare Polizeipräsenz auf dem Festival wollen, will die Polizei das die diesjährige „Fusion“ nicht genehmigt wird.

daraus:
In einem Schreiben an das zuständige Ordnungsamt, das ZEIT ONLINE vorliegt, verweigert Neubrandenburgs Polizeipräsident Nils Hoffmann-Ritterbusch sein notwendiges Einvernehmen mit dem Sicherheitskonzept der Veranstalter. Der Veranstalter stelle "die geltende Rechtsordnung infrage". Es sei "eine Beteiligung politischer, in Teilen hoch gewaltbereiter Personen zu erwarten". Außerdem führt er Sicherheitsmängel auf.

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Re: Polizeigewalt bleibt in Hamburg (und anderswo) ungesühnt

Beitrag von Graeci95 » 05.05.2019 09:11

Lower East Side hat geschrieben:
05.05.2019 07:48
Weil die Veranstalter*innen keine unmittelbare Polizeipräsenz auf dem Festival wollen, will die Polizei das die diesjährige „Fusion“ nicht genehmigt wird.

daraus:
In einem Schreiben an das zuständige Ordnungsamt, das ZEIT ONLINE vorliegt, verweigert Neubrandenburgs Polizeipräsident Nils Hoffmann-Ritterbusch sein notwendiges Einvernehmen mit dem Sicherheitskonzept der Veranstalter. Der Veranstalter stelle "die geltende Rechtsordnung infrage". Es sei "eine Beteiligung politischer, in Teilen hoch gewaltbereiter Personen zu erwarten". Außerdem führt er Sicherheitsmängel auf.
Da will wohl ein kleiner Polizeipräsident sein Profil schärfen...


emzpiraatin
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Re: Polizeigewalt bleibt in Hamburg (und anderswo) ungesühnt

Beitrag von emzpiraatin » 12.06.2019 09:31

Die TAZ hat vergessen, das mit den Überstunden zu vergleichen die Pflegekräfte machen.
2016 waren es schon 36 mio. Überstunden, allein in den Krankenhäusern... Altenpflege, ambulante Dienste, außerklinische Intensivpflege, Rehas, etc. gar nicht mit eingerechnet.
:megafon:
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Glaubt mir, ihr erfindet das Rad nicht neu, ihr macht euch nur zum Otto.

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Re: Polizeigewalt bleibt in Hamburg (und anderswo) ungesühnt

Beitrag von Crazy Squirrel » 12.06.2019 13:33


emzpiraatin
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Re: Polizeigewalt bleibt in Hamburg (und anderswo) ungesühnt

Beitrag von emzpiraatin » 17.06.2019 10:00

Volksverhetzung – na und?
Wenn ein Rechtsradikaler Muslime als „Räuber, Vergewaltiger und Mörder“ bezeichnet, ist das widerlich. Wenn dies ein bayerischer Polizeibeamter tut, wird es besorgniserregend. Das dachte auch der bayerische SPD-Landtagsabgeordnete Arif Taşdelen, nachdem CSU-Innenminister Joachim Herrmann von einem solchen Fall im Innenausschuss des Landtags berichtet hatte – und wollte vom Ministerium wissen, was denn mit dem Mann passiert sei. Ganz einfach: Er wurde befördert.

http://www.taz.de/Menschenfeindlichkeit ... /!5599848/
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Re: Polizeigewalt bleibt in Hamburg (und anderswo) ungesühnt

Beitrag von Schnarup Thumby » 20.06.2019 15:32

Ich nehme an, der Redaktuer hat nach der Wahl seiner ersten Überschrift einen direkten Anruf der Polizei oder des Innenministeriums erhalten: "Gesetz soll digitale Überwachung erleichtern"... :smoke:

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/ ... 63736.html
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Re: Polizeigewalt bleibt in Hamburg (und anderswo) ungesühnt

Beitrag von Crazy Squirrel » 20.06.2019 18:18

Freudscher Versprecher? :D

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Re: Polizeigewalt bleibt in Hamburg (und anderswo) ungesühnt

Beitrag von Sutje » 02.07.2019 00:37

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Tyler
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Re: Polizeigewalt bleibt in Hamburg (und anderswo) ungesühnt

Beitrag von Tyler » 03.07.2019 12:32

Aus dem ZEIT-Newsletter "Elbvertiefung":

Gegen Polizisten wurde dagegen auch zwei Jahre nach dem Gipfel noch keine Anklage erhoben. Die Staatsanwaltschaft hat in 156 Fällen ermittelt, davon wurden inzwischen 96 eingestellt. In 42 Verfahren fehlten den Beamten Beweise für eine mögliche Straftat, in 11 Verfahren konnten die verantwortlichen Polizisten nicht ermittelt werden, in den übrigen 43 Fällen endete das Verfahren mit einer Einstellung. Nur in einem Fall wurde ein Strafbefehl gegen einen Polizeibeamten aus Nordrhein-Westfalen erlassen. Er hatte einem Hamburger Kollegen in der Gefangenensammelstelle Neuland ein Pfefferspray entrissen, dabei wurde der Kollege leicht verletzt.
Aus Protest AfD zu wählen, weil die Politik nicht gefällt, ist, wie in der Kneipe aus dem Klo zu trinken, weil das Bier nicht schmeckt.

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Re: Polizeigewalt bleibt in Hamburg (und anderswo) ungesühnt

Beitrag von Stammtischstratege » 04.07.2019 09:45

Tyler hat geschrieben:
03.07.2019 12:32
Nur in einem Fall wurde ein Strafbefehl gegen einen Polizeibeamten aus Nordrhein-Westfalen erlassen. Er hatte einem Hamburger Kollegen in der Gefangenensammelstelle Neuland ein Pfefferspray entrissen, dabei wurde der Kollege leicht verletzt.
Haha, wahrscheinlich wollte der letztlich "verletzte" Hamburger Bulle gerade das Pfefferspray in eine Zelle mit Gefangenen sprühen, was dem Kollegen aus NRW dann doch zu viel wurde.

Tyler
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Re: Polizeigewalt bleibt in Hamburg (und anderswo) ungesühnt

Beitrag von Tyler » 04.07.2019 11:20

Ja, und er hat zwei unerhörte Dinge getan: 1. einen Kollegen daran gehindert, Menschen zu verletzen, und 2. ihm dabei wohl noch ne kleine Schramme verpasst. Und schon geht das ganz flott und problemlos mit dem Strafbefehl gegen Polizisten.
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