Klimawandel? Klimawandel!

Tages- und Weltgeschehen / Politik, die nicht in die anderen Kategorien passt.
Astrafass-Binder
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Re: Klimawandel? Klimawandel!

Beitrag von Astrafass-Binder » 09.05.2019 10:05

Die Ausrottung der Erde wird kaum noch zu verhindern sein. Die Leute an der Macht haben zuerst wirtschaftliche Interessen und den Meisten wird es egal
sein, wie die Erde in 100 Jahren ausschaut. "Die Gier nach Soja frisst den Regenwald" hat der Spiegel vor Jahren mal geschrieben und unter
Präsident Bolsonaro wird alles noch viel schlimmer, als damals schon befürchtet.

Die Weltbevölkerung wird in 30 Jahren auf 9,8 Milliarden Menschen wachsen (ein plus von ca. 2 Milliarden) und die müssen alle ernährt werden, dh.
noch mehr Ackerland, Rodung usw. Wie das funktionieren soll ohne das die Erde weiter beschädigt wird, sagte ein Klimaexperte im Heute Journal
"Keine Ahnung".....

Es muss jetzt weit, weit mehr passieren um die Erde zu retten, Diesels für Straßen zu sperren ein erster Schritt, aber lächerlich im Verhältnis zu den
ganzen Umwelt Problemen auf dieser Welt. Die Menschheit steht kurz davor, sich nach 300.000 Jahren Evolution selber auszurotten.

Die jetzt kaputt gemachte Evolution wird irgendwann die Menschheit fressen, so der Klima Experte sinngemäß.

A Las Barricadas
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Re: Klimawandel? Klimawandel!

Beitrag von A Las Barricadas » 09.05.2019 12:11

Naja, die "Ausrottung der Erde" trifft wohl nicht so ganz zu. Dem Planeten ist es erstmal scheiß egal wieviel Arten auf ihm leben. Der Planet/die Natur erholt sich früher oder später wieder. Egal ob es 1000, 10.000 oder 100.000 Jahre dauert. Pups egal. Der Mensch löscht seine(!) Lebensgrundlagen, und somit sich selbst aus. Dem Planeten und Mutter Natur ist das wie gesagt scheißen egal.
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joehoe
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Re: Klimawandel? Klimawandel!

Beitrag von joehoe » 09.05.2019 13:16

Treffen sich 2 Planeten im Weltall. Sagt der eine: "Du siehst aber schlecht aus. Fehlt dir was?" Sagt der Zweite: "Ach mir geht′s gar nicht gut. Ich habe Homo sapiens." Tröstet ihn der andere: "Mach dir keine Sorgen. Hatte ich auch mal. Das juckt ein bisschen und man hat etwas Fieber aber es geht von alleine wieder weg..."

Man könnte lachen, wenn es nicht so traurig wäre.
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Caputo
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Re: Klimawandel? Klimawandel!

Beitrag von Caputo » 09.05.2019 13:18

A Las Barricadas hat geschrieben:
09.05.2019 12:11
Naja, die "Ausrottung der Erde" trifft wohl nicht so ganz zu. Dem Planeten ist es erstmal scheiß egal wieviel Arten auf ihm leben. Der Planet/die Natur erholt sich früher oder später wieder. Egal ob es 1000, 10.000 oder 100.000 Jahre dauert. Pups egal. Der Mensch löscht seine(!) Lebensgrundlagen, und somit sich selbst aus. Dem Planeten und Mutter Natur ist das wie gesagt scheißen egal.

So siehts aus. Wir erhandeln uns quasi die Zeit, sodass die Erde bzw. die Umwelt sich besser darauf einstellen kann, sowie das Gleichgewicht nicht so extrem aus dem Ruder läuft. Der Planet kommt sehr wahrscheinlich früher oder später damit klar, nur die Symbiosen in diesem ökologischen System eben nicht so abrupt.

Das ist ja auch immer diese ganz besondere Logik der Klimawandel-Zweifler, die den Einwand mit hineinbringen, wie: "Klimawandel hats schon immer gegeben... kein Problem.. ein Lacher für den Planeten." Können aber leider nicht so weit gucken, wie sie schei..en können, weil es völlig unerheblich ist, ob es einen Klimawandel vor dem Homo Sapiens gegeben hat (natürlich hat es den gegeben!), da für uns das Anthropozän zählt und alle Lebewesen im JETZT, hier auf diesem Planeten, einen künstlich zugefügten Klimawandel ausgesetzt sind. Und diese "Brandbeschleunigung" muss man nicht beweisen, weil sie seit ca. 200 Jahren völlig logisch ist! Die 100% Beweise würden wohl in 50-100 Jahren auf den Tisch kommen, wenns so weiter läuft.. :roll:
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Re: Klimawandel? Klimawandel!

Beitrag von Sentinel2150 » 09.05.2019 13:24

Die Menschen sind halt zeittechnisch gesehen ein Fliegenschiss und werden das auch bleiben. Die Erde hat sich selbst von den größten Meteroiteneinschlägen erholt, die wird die Menschheit auch überstehen und dann halt irgendwann von der sich aufblähenden Sonne verschluckt werden. Nur werden halt leider die Verantwortlichen nicht mehr leben, wenn sich die Menschheit selbst ausrottet. Sondern dann nur die Opfer dieser Politik

joehoe
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Re: Klimawandel? Klimawandel!

Beitrag von joehoe » 09.05.2019 17:37

Vergangenen Dienstag gab es in "Report Mainz" eine Untersuchung der Angebote zur CO2-Kompensation verschiedener Anbieter.
Unterm Strich ist das Ergebnis: Das ist moderner Ablasshandel, der uns fatalerweise vorgaukelt, man könne sein CO2-Sünden ungeschehen machen. Notwendige Einsparungen werden dadurch weiter behindert!

https://www.daserste.de/information/pol ... a-102.html
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Re: Klimawandel? Klimawandel!

Beitrag von A Las Barricadas » 09.05.2019 18:17

Heute u.a. wieder Debatte zum "Betrieb von Braunkohlekraftwerken" im Bundestag. Ich kann das Gesülze echt nicht mehr hören. Mir persönlich graut es ja schon wieder vorm Sommer, da ich große Hitze und Schwüle nur noch schwer abkann. Oder auch heftige Niederschläge brauch ich eigentlich niht wirklich, da wir Flußanrainer sind.. Aber ab und an wünsche ich mir fast schon, dass uns die ganze Scheiße möglichst schnell und heftig um die Ohren fliegt! :evil:
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Harry Callahan
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Re: Klimawandel? Klimawandel!

Beitrag von Harry Callahan » 11.05.2019 21:55

Astrafass-Binder hat geschrieben:
09.05.2019 10:05
Die Ausrottung der Erde wird kaum noch zu verhindern sein. Die Leute an der Macht haben zuerst wirtschaftliche Interessen und den Meisten wird es egal
sein, wie die Erde in 100 Jahren ausschaut. "Die Gier nach Soja frisst den Regenwald" hat der Spiegel vor Jahren mal geschrieben und unter
Präsident Bolsonaro wird alles noch viel schlimmer, als damals schon befürchtet.

Die Weltbevölkerung wird in 30 Jahren auf 9,8 Milliarden Menschen wachsen (ein plus von ca. 2 Milliarden) und die müssen alle ernährt werden, dh.
noch mehr Ackerland, Rodung usw. Wie das funktionieren soll ohne das die Erde weiter beschädigt wird, sagte ein Klimaexperte im Heute Journal
"Keine Ahnung".....

Es muss jetzt weit, weit mehr passieren um die Erde zu retten, Diesels für Straßen zu sperren ein erster Schritt, aber lächerlich im Verhältnis zu den
ganzen Umwelt Problemen auf dieser Welt. Die Menschheit steht kurz davor, sich nach 300.000 Jahren Evolution selber auszurotten.

Die jetzt kaputt gemachte Evolution wird irgendwann die Menschheit fressen, so der Klima Experte sinngemäß.
in dieser Woche war das Artensterben größeres Thema (Lanz, Stern usw.).

ich denke aber, den meisten Menschen ist das a) egal oder b) nicht klar, was es für sie bedeutet.

macca
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Re: Klimawandel? Klimawandel!

Beitrag von macca » 11.05.2019 23:21

Astrafass-Binder hat geschrieben:
09.05.2019 10:05
Die Ausrottung der Erde wird kaum noch zu verhindern sein. Die Leute an der Macht haben zuerst wirtschaftliche Interessen und den Meisten wird es egal
sein, wie die Erde in 100 Jahren ausschaut. "Die Gier nach Soja frisst den Regenwald" hat der Spiegel vor Jahren mal geschrieben und unter
Präsident Bolsonaro wird alles noch viel schlimmer, als damals schon befürchtet.

Die Weltbevölkerung wird in 30 Jahren auf 9,8 Milliarden Menschen wachsen (ein plus von ca. 2 Milliarden) und die müssen alle ernährt werden, dh.
noch mehr Ackerland, Rodung usw. Wie das funktionieren soll ohne das die Erde weiter beschädigt wird, sagte ein Klimaexperte im Heute Journal
"Keine Ahnung".....

Es muss jetzt weit, weit mehr passieren um die Erde zu retten, Diesels für Straßen zu sperren ein erster Schritt, aber lächerlich im Verhältnis zu den
ganzen Umwelt Problemen auf dieser Welt. Die Menschheit steht kurz davor, sich nach 300.000 Jahren Evolution selber auszurotten.

Die jetzt kaputt gemachte Evolution wird irgendwann die Menschheit fressen, so der Klima Experte sinngemäß.
Eigentlich geht es ja weniger darum die Erde zu retten. Die wird sich selber retten wenn die Menschen nicht mehr da sind.
Es geht darum den Lebensraum für Menschen zu erhalten.
In meinem neuen Job sehe ich täglich, dass das größte Problem Gedankenlosigkeit und Bequemlichkeit sind.

Es ist nicht so, das die Leute das Problem nicht kennen.
Aber erst sollen sich doch Mal die anderen darum kümmern.
Nach der Prämisse:"Wasch mich, aber mach mich nicht naß."
Und dann kommt noch das Argument: "Die anderen machen es doch auch."
Das Satiriker wie Herr Nuhr den Anteil Deutschlands (aktuell) benutzen um von Hysterie sprechen, ist angesichts der Verantwortung einer der größten Wirtschaftsmacht auf der Welt und deren Anteil über die letzten Jahrzehnte etwas kurz gesprungen.
Ja der Autoverkehr ist im Vergleich zu Luftverkehr, Internet, Industrie, Wohnen und Bauen geringer.
Aber hier national einzugreifen wäre ein Mittel, das die Dringlichkeit verdeutlicht und relativ einfach wäre.
Und eben auch möglich. Andere Bereiche benötigen eine internationale Regelung.
Aber der Mensch ist halt bequem.
Ein Parkplatz vor der Tür ein Naturgesetz.
Ein Auto unverzichtbar.
Regeln heutzutage diskutierbar.
Auch wenn man garnicht weiß warum es diese Regeln eigentlich gibt wird munter alles in Frage gestellt.
Die eigene Lebensweise wird nur unter größten Druck geändert.
Wer gewählt werden will kann eigentlich nichts unpopuläres ankündigen.
Dann eben in den Abgrund mit Karacho.
Ich finde es immer wieder bezeichnend, das in den Medien diskutiert wird als ob es vielleicht doch keinen Klimawandel gibt.
Selbst wenn dieser Sommer kühler werden sollte und es mehr Regen gibt. Dann bedeutet, das nicht das in den nächsten Jahren die Entwicklung weltweit anders verläuft.
Selbst das ist einigen Menschen (Journalisten) offensichtlich immer noch nicht klar.
Es geht um das globale Klima und nicht ums Wetter.
Anders sind einige Sendungstitel garnicht erklärbar.
Es bleibt alles beim Alten.
Die Menschen können offensichtlich auf eine "abstrakte" Gefahr nicht reagieren.
Dafür ist die Bequemlichkeit zu schön.
Und liebgewordene Gewohnheiten zu ändern offensichtlich zu anstrengend.
Na denn eben nicht.
Es wird unglaubliches Leid und Chaos verursachen. Ich gehe davon aus, dass die Menschheit sich vorher in Kriegen um Ressourcen auslöscht.

Das ganze Gattungen durch die Lebensweise der Menschen aussterben ist nur eine weiteres Zeichen für die humanoide Gleichgültigkeit und Dummheit.
Selbst Sand wird knapp...
Und es gibt bald mehr Plastik als Fische in den Meeren.
Es gibt Menschen die verzweifeln.
Und es gibt Menschen, die unbedingt das neuste Handy, Auto, Handtasche etc. haben müssen.
Trotzdem.
Tja, man muß halt Prioritäten setzen.
Wie sagte Sting so schön:" Ich bete zu Gott, das die Klimawandelleugner recht haben. Auch wenn alle Indizien etwas ganz anderes anzeigen."

Interessant ist auch das das Thema Überbevölkerung eigentlich garkeins mehr ist.

Als alter Punk sehe ich mich bestätigt.

No future

Farewell
"Sei Du selbst die Veränderung, die Du in der Welt sehen willst."

Svensson
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Re: Klimawandel? Klimawandel!

Beitrag von Svensson » 13.05.2019 19:35

macca hat geschrieben:
11.05.2019 23:21

Eigentlich geht es ja weniger darum die Erde zu retten. Die wird sich selber retten wenn die Menschen nicht mehr da sind.
Es geht darum den Lebensraum für Menschen zu erhalten.
In meinem neuen Job sehe ich täglich, dass das größte Problem Gedankenlosigkeit und Bequemlichkeit sind.

Es ist nicht so, das die Leute das Problem nicht kennen.
Aber erst sollen sich doch Mal die anderen darum kümmern.
Nach der Prämisse:"Wasch mich, aber mach mich nicht naß."
Und dann kommt noch das Argument: "Die anderen machen es doch auch."
Das Satiriker wie Herr Nuhr den Anteil Deutschlands (aktuell) benutzen um von Hysterie sprechen, ist angesichts der Verantwortung einer der größten Wirtschaftsmacht auf der Welt und deren Anteil über die letzten Jahrzehnte etwas kurz gesprungen.
Ja der Autoverkehr ist im Vergleich zu Luftverkehr, Internet, Industrie, Wohnen und Bauen geringer.
Aber hier national einzugreifen wäre ein Mittel, das die Dringlichkeit verdeutlicht und relativ einfach wäre.
Und eben auch möglich. Andere Bereiche benötigen eine internationale Regelung.
Aber der Mensch ist halt bequem.
Ein Parkplatz vor der Tür ein Naturgesetz.
Ein Auto unverzichtbar.
Regeln heutzutage diskutierbar.
Auch wenn man garnicht weiß warum es diese Regeln eigentlich gibt wird munter alles in Frage gestellt.
Die eigene Lebensweise wird nur unter größten Druck geändert.
Wer gewählt werden will kann eigentlich nichts unpopuläres ankündigen.
Dann eben in den Abgrund mit Karacho.
Ich finde es immer wieder bezeichnend, das in den Medien diskutiert wird als ob es vielleicht doch keinen Klimawandel gibt.
Selbst wenn dieser Sommer kühler werden sollte und es mehr Regen gibt. Dann bedeutet, das nicht das in den nächsten Jahren die Entwicklung weltweit anders verläuft.
Selbst das ist einigen Menschen (Journalisten) offensichtlich immer noch nicht klar.
Es geht um das globale Klima und nicht ums Wetter.
Anders sind einige Sendungstitel garnicht erklärbar.
Es bleibt alles beim Alten.
Die Menschen können offensichtlich auf eine "abstrakte" Gefahr nicht reagieren.
Dafür ist die Bequemlichkeit zu schön.
Und liebgewordene Gewohnheiten zu ändern offensichtlich zu anstrengend.
Na denn eben nicht.
Es wird unglaubliches Leid und Chaos verursachen. Ich gehe davon aus, dass die Menschheit sich vorher in Kriegen um Ressourcen auslöscht.

Das ganze Gattungen durch die Lebensweise der Menschen aussterben ist nur eine weiteres Zeichen für die humanoide Gleichgültigkeit und Dummheit.
Selbst Sand wird knapp...
Und es gibt bald mehr Plastik als Fische in den Meeren.
Es gibt Menschen die verzweifeln.
Und es gibt Menschen, die unbedingt das neuste Handy, Auto, Handtasche etc. haben müssen.
Trotzdem.
Tja, man muß halt Prioritäten setzen.
Wie sagte Sting so schön:" Ich bete zu Gott, das die Klimawandelleugner recht haben. Auch wenn alle Indizien etwas ganz anderes anzeigen."

Interessant ist auch das das Thema Überbevölkerung eigentlich garkeins mehr ist.

Als alter Punk sehe ich mich bestätigt.

No future

Farewell

Kurz gesagt: Ohne Öko-Diktatur wird sich nichts ändern.

Auf Einsicht der Menschen oder einen plötzlichen Intelligenz-Quantensprung zu hoffen, ist aussichtslos. Es gibt bereits Stimmen, die prophezeien, dass die nächsten Kriege wegen der Umwelt geführt werden.
:wink:

Dionysos
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Re: Klimawandel? Klimawandel!

Beitrag von Dionysos » 13.05.2019 22:49

Der Zwerg reinigt die Kittel

Cassy
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Re: Klimawandel? Klimawandel!

Beitrag von Cassy » 15.05.2019 06:20

2019 bricht alle Rekorde" Inuit in Alaska fliehen vor Erderwärmung n-tv
"Es gibt kleine Nationen - und es gibt Länder, die noch nicht verstanden haben, dass sie kleine Nationen sind." - Kristian Jensen (dän. Finanzminister) zum Brexit-Chaos in London

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Re: Klimawandel? Klimawandel!

Beitrag von Astrafass-Binder » 15.05.2019 20:47

Man nimmt ja heutzutage Lebensmittel zu sich, ohne auch nur im geringsten darüber nachzudenken, was es für Folgen für die Umwelt hat.

Müssen wir im März Weintrauben für 0,99 € die Schale bei Rewe kaufen, die aus Indien importiert werden?

Avocados aus Chile, werden immer mehr zum Renner. Letzten Jahre wurden nur nach Deutschland ca. 60.000 Tonnen jährlich eingeführt.
Für die Produktion von 2,5 Avocados verbraucht man ca. 1.000 Liter Wasser. In Chile besonders pikant, daß die komplette Wasserversorgung
in privaten Händen ist, und die Bevölkerung immer mehr Probleme bekommt, sauberes Wasser zu bekommen.

Und die Mandeln aus dem trockenen Kalifornien, wo die Farmer nur am Leben gehalten werden, weil riesige Mengen an Wasser aus dem Norden
in den Süden gespült werden. Wasserverbrauch für 1 kg. Mandeln ca. 15.000 Liter.

Zum Schluß die Rosen, kein Lebensmittel, aber müssen Rosen aus Kenia per Luftfracht importiert werden?

Für mich, viele sinnlose Transporte, die dem Klima schaden. Das bedeutet aber auch Verzicht auf gewisse Produkte,
und da macht der Mensch nicht mit, ist leider so.

Alle sind für ein besseres Klima und bessere Umwelt, aber auf etwas verzichten fällt vielen schwer.

Harry Callahan
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Re: Klimawandel? Klimawandel!

Beitrag von Harry Callahan » 15.05.2019 21:03

Dionysos hat geschrieben:
13.05.2019 22:49
Ich denke, das gehört auch hier hin.
Ist schon ein paar Tage alt und irgendwie an mir vorbei gegangen:
Düsseldorfer CDU-Fraktionsvize fordert Parkgebühren für Fahrräder
Der Vizechef der Ratsfraktion in Düsseldorf nennt Parkgebühren für Fahrräder ein "Gebot der Gleichberechtigung".
[...]
Ich finde diese Forderung absolut berechtigt.
Es kann ja wohl nicht angehen, dass irgendso' ne linke Fahrrad-Öko-Zecke ggü. seinem SUV bevorzugt wird.
Skandal!

Barmbeker
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Re: Klimawandel? Klimawandel!

Beitrag von Barmbeker » 15.05.2019 23:04

Svensson hat geschrieben:
13.05.2019 19:35


Kurz gesagt: Ohne Öko-Diktatur wird sich nichts ändern.
Zu diesem Schluß kommt man zwangsläufig.
Selbst wenn man von einem Zeitfenster von 20-30 Jahren ausgeht, müssten jetzt Maßnahmen eingeleitet werden, die derart unpopulär und in den Demokratien wohl auch verfassungswidrig wären, dass sie keinerlei Hoffnung auf Mehrheiten hätten und nur mit Gewalt durchsetzbar wären.
In Deutschland ist ja selbst das Tempolimit auf Autobahnen nicht durchsetzbar. Ohne Worte.

Aber das steht ja ohnehin nicht zur Debatte, wo sollen denn die Öko-Diktatoren und Diktatorinnen herkommen?

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