Astras (u.a.) Sexismus

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Breadstar
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Re: Astras (u.a.) Sexismus

Beitrag von Breadstar » 11.06.2019 20:46

Lino Ventura hat geschrieben:
11.06.2019 19:37
anyOne hat geschrieben:
11.06.2019 12:20
Snorre hat geschrieben:
11.06.2019 10:50


Wenn du agro wirst, schnellen Puls bekommst, dir schlecht wird und du Kotzen musst, dann solltes du diese Diskussion hier besser nicht führen. Insbesondere dann nicht, wenn du schon kapiert hast, dass nicht alle deine Meinung vertreten. Was für dich eindeutig Sexismus darstellt, tut es für andere eben nicht. Eigentlich ganz einfach.
Mansplaining
Sorry, aber was für ein Käse an dieser Stelle.
Wieso? Snorre hat uns doch ganz wunderbar erklärt dass wir alle* hysterisch sind. Dafür musste er nicht Mal inhaltlich werden.

*Also alle, die Dinge anders sehen als er.
Würdelos.

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Re: Astras (u.a.) Sexismus

Beitrag von Lino Ventura » 11.06.2019 21:05

Breadstar hat geschrieben:
11.06.2019 20:46
Lino Ventura hat geschrieben:
11.06.2019 19:37
anyOne hat geschrieben:
11.06.2019 12:20


Mansplaining
Sorry, aber was für ein Käse an dieser Stelle.
Wieso? Snorre hat uns doch ganz wunderbar erklärt dass wir alle* hysterisch sind. Dafür musste er nicht Mal inhaltlich werden.

*Also alle, die Dinge anders sehen als er.
Abgesehen davon, dass ich Snorres und isas sexuelle Identitäten nicht kenne (nur so eine Ahnung habe), ist nicht jede etwas forschere und polarisierende Schreibweise gleich Teil eines Unterdrückungsverhältnisses. Außerdem war die Beschreibung, die Du als "hysterisch" verstanden hast, lediglich die Wiederholung einer Selbstbeschreibung.
Mehr werde ich zu dem Thema hier aber nicht schreiben.

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Re: Astras (u.a.) Sexismus

Beitrag von Breadstar » 11.06.2019 21:34

Naja, die drei Beiträge des Users auf den letzten drei Seiten enthalten keinerlei inhaltlichen Beitrag, dafür aber diverse Bemühungen, eine Seite der Diskussion verächtlich zu machen ("eine dieser völlig sinnbefreiten schönen neuen Wortschöpfungen", Hinweis, dass es "Eigentlich ganz einfach" sei", "Schön, wie sich einige hier in etwas reinsteigern können.")

Da trifft es Mansplaining doch ganz gut wie ich finde.

Und da ja recht deutlich wird, dass Snorre die Diskussion sehr albern findet, er dies aber mehrfach in den Thread postet (um damit was zu erreichen?), finde ich zudem den Hinweis, dass ohne inhaltliche Beiträge ein Schweigen in diesem Thread durchaus angemessen wäre durchaus berechtigt. Es sei denn, es ginge darum, sexistisches Diskussionsverhalten zu illustrieren.
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Re: Astras (u.a.) Sexismus

Beitrag von Pavel11 » 12.06.2019 13:23

darktrail hat geschrieben:
11.06.2019 13:18

...
Und man kann natürlich bei all diesen Sprüchen nun immer wieder einwenden, ich sei doch selbst schuld, wenn ich das sexistisch verstehe ... Man kann aber auch in allen Fällen anderer Meinung sein, und das ist der Grund, weswegen ich sie aufzähle.
"Schuld" ist eine blöde und unpassende Kategorie in diesem Zusammenhang. Aber es ist natürlich so, dass Dein Verständnis von diesen Sachen nur eine von vielen Rezeptionsmöglichkeiten darstellt. Das hat sicherlich mit unterschiedlichen Lebensrealitäten und Weltanschauungen zu tun, und das ist auch ok und kann gar nicht anders sein. Mein Verständnis ist in den meisten von diesen 12 oder 13 Fällen völlig anders, ich kann es ja nicht ändern. Ich sehe nun mal – sagen wir – bei diesem Pariser mit den zwei Frauen kein "Idealbild" fragwürdiger Männerphantasien, sondern lediglich ein mitteloriginelles Wortspiel, und dann gehe ich daran vorbei und habe es vergessen. Dafür stehe ich manchmal kopfschüttelnd vor dem Douglas-Schaufenster im Mercado und denke, es hackt.

Es ändert auch nichts, wenn Du darauf hinweist, dass diese Werbung umgekehrt – mit zwei Männern und einer Frau - nicht funktionieren würde. Eher fange ich an zu überlegen, wie sie umgekehrt eben DOCH funktionieren könnte, und dann fällt mir diese Bierwerbung mit den zwei Männern und der einen Frau ein, und wie sie sich mit einer unnatürlich langen Zunge den Bierschaum von der Nasenspitze ableckt, und dann denke ich, na, da steckt ja einiges drin, wenn das von Astra wäre, wäre es womöglich ein Skandal, aber bei dieser XY-Marke ist es halt keiner.

Deine Haltung ist mir sympathisch, Du schreibst klug, aufmerksam und korrekt, und ich versuche, das alles nachzuvollziehen. Aber Deine Interpretationen kann ich nicht teilen und Deine Schlussfolgerungen kann ich nicht mitgehen. Und ich habe keine Ahnung, was daraus folgt.
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Re: Astras (u.a.) Sexismus

Beitrag von darktrail » 12.06.2019 14:19

Pavel11 hat geschrieben:
12.06.2019 13:23


Deine Haltung ist mir sympathisch, Du schreibst klug, aufmerksam und korrekt, und ich versuche, das alles nachzuvollziehen. Aber Deine Interpretationen kann ich nicht teilen und Deine Schlussfolgerungen kann ich nicht mitgehen. Und ich habe keine Ahnung, was daraus folgt.
Im Wesentlichen nichts (danke für die Blumen dennoch). Wir sind beide nicht der Maßstab. Ich habe lediglich versucht, anhand einiger Beispiele Ansatzpunkte aufzuzeigen, weil hier der Wunsch geäußert wurde, man solle konkreter werden. Aber ich nehme für mich nicht mehr Geltung in Anspruch als die einer Einzelmeinung. Das wäre anmaßend und würde im Übrigen auch noch dazu führen, dass mal wieder ein Mann der Welt den Sexismus erklärt (wenn auch ausnahmsweise nicht von relativierender, sondern von anprangernder Seite).

Das Rosa-Elefant-Phänomen ist im Übrigen natürlich völlig logisch. Selbstverständlich denkst du darüber nach, ob etwas so und so sein kann, wenn ich behaupte, es sei nicht so. Dass die Werbung vielleicht funktionieren würde, mag sein. Die Assoziation aber nicht.
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Re: Astras (u.a.) Sexismus

Beitrag von Pavel11 » 12.06.2019 15:28

darktrail hat geschrieben:
12.06.2019 14:19
Aber ich nehme für mich nicht mehr Geltung in Anspruch als die einer Einzelmeinung. Das wäre anmaßend ...
Das ist genau das Problem. Mit einer Einzelmeinung, die keine allgemeine Geltung beansprucht, kann man keine Kampagne begründen.
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Re: Astras (u.a.) Sexismus

Beitrag von darktrail » 12.06.2019 16:02

Pavel11 hat geschrieben:
12.06.2019 15:28
darktrail hat geschrieben:
12.06.2019 14:19
Aber ich nehme für mich nicht mehr Geltung in Anspruch als die einer Einzelmeinung. Das wäre anmaßend ...
Das ist genau das Problem. Mit einer Einzelmeinung, die keine allgemeine Geltung beansprucht, kann man keine Kampagne begründen.
Ist das hier der Anspruch? Ich möchte eigentlich nur zum Ausdruck bringen, warum ich die Werbung von Astra scheiße finde. Und wenn das vielen Leuten so geht, passiert vielleicht auch was. Wenn nicht, dann nicht. Kann nicht sagen, dass mir egal ist, ob was passiert oder nicht, aber das ist jedenfalls nicht der Grund für mich, hier zu schreiben. Ich freue mich, wenn ich dazu beitragen kann, dass sich Leute mit dem Thema beschäftigen, ob sie nun meiner Meinung sind oder nicht, und vielleicht mit ganz viel Glück zukünftig mal den einen oder anderen kritischeren Blick auf Werbung werfen. Damit wäre ja schon viel erreicht, aus meiner Sicht. Ich erwarte aber nicht, dass nun Flyer von meinen Postings gedruckt und in ganz Hamburg verteilt werden, und dafür schreibe ich sie auch nicht. Wir sind ja hier nicht bei Change.org, sondern in einem Diskussionsforum. Das mit den konkreten Forderungen an den Verein war nicht ich. Soweit bin ich gar nicht, und ich zweifle, ob ich zumindest in diesem Medium hier jemals soweit komme. Findest du denn im Ernst, man sollte hier nur Dinge schreiben, mit denen man Kampagnen begründen kann? Oder möchtest du eine Kampagne gegen Astra begründen, weißt aber noch nicht, womit? Oder bist du der Auffassung, dass hier eine nicht ausreichend begründete Kampagne geführt oder geplant würde? Ich verstehe deinen Punkt nicht so ganz, glaube ich.
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Re: Astras (u.a.) Sexismus

Beitrag von Pavel11 » 12.06.2019 17:50

Ich hatte das so verstanden, dass es einigen Leuten hier extrem auf die Nerven geht, dass Astra Co-Sponsor ist, und dass es ihnen darum geht, das zu ändern. Ich versuche, meine Position dazu zu klären. Ob ich es nämlich (überwiegend) für Geschmacksache halte oder ob ich vielleicht doch finde, dass es überzeugende Argumente gibt, dazu eine eindeutige Haltung einzunnehmen.
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Re: Astras (u.a.) Sexismus

Beitrag von andi_freibeuter1910 » 12.06.2019 20:04

Danke darktrail für die Auflistung!

Für mich ist die Astra-PR-Abteilung einfach nur unsympathisch. Die fixieren sich allein auf das Vermarktungspotenzial der Reeperbahn. Obwohl St. Pauli und auch der FCSP zig andere Potenziale hätten.

Um nochmals auf Sterni zurückzukommen: Ich bin sehr sicher, dass deren Werbeabteilung zum Beispiel die Klobürsten-Proteste und die G20-Proteste massiv für Kampagnen ausgenutzt hätte.

Deren PR-Leute wären auf jeden Fall deutlich geeigneter, St. Pauli und den Verein zu repräsentieren. "Klimawandel stoppen - Bier muss kalt bleiben!", "Feierabend muss bezahlbar bleiben!"

Und eines der Highlights, anspielend auf den Ruf des roten Leipzigs und der Verwurzelung Sternis in der linken Szene: "Sternburg? Ist ja nicht das Gelbe vom Ei... - Aber das Rote aus Leipzig!"

Astra macht ja überhaupt nichts in diese Richtung, obwohl es naheliegen würde. Stattdessen hauen die neben sexistischer noch rassistische Werbung raus. Für mich sind diese Leute die Mario Barths der Werbebranche. ;-)

Oder noch ein anderes Beispiel: Das "Ein Bier und ein Kurzer" Plakat. Mit einem Kleinwüchsigen am Tresen, der ein Bier trinkt. Ha, ha. Die Astra-Leute reden sich wahrscheinlich darauf hinaus, dass auch Kleinwüchsige selbstbewusst sind. Stimmt auch. Der Münsteraner Tatort transportiert das super. Aber es ist halt eine andere Form, in einem Film kann man solche Personen selbstbewusst zeigen. Auf einem Plakat ist das nur ein billiger Witz. Ich wiederhole mich: auf Mario-Barth-Niveau.

P.S. Unser Verein dürfte gegenüber Astra eine gigantische Verhandlungsposition haben. Nicht nur wegen des Stadionbiers. Astra lebt ganz massiv von der Verbindung mit unserem Verein. Diese Verhandlungsmacht sollte unser Verein nutzen.
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Re: Astras (u.a.) Sexismus

Beitrag von Tommy » 12.06.2019 22:12

Das Standbein Millerntor/FCSP-Fans ist Astra sicher wichtig. Genauso wichtig ist aber sicher auch die Reeperbahn/Junggesellenabschied Klientel. Die würde man mit "Sterni-Werbung" nicht erreichen. Mit dem "Mario Barth Niveau" gebe ich dir recht. Wäre schön wenn es mehr Werbung a la Sterni gäbe aber Astra wird die andere Schiene niemals komplett lassen und das dürfte den Hardlinern hier nicht ausreichen.
Kommentarin bei der Frauen-WM im Spiel Brasilien vs. Jamaika: "Da hat sie den Elfmeter gehalten. Was für eine Teufelskerlin!" :smoke:

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Re: Astras (u.a.) Sexismus

Beitrag von Finger » 12.06.2019 23:07

andi_freibeuter1910 hat geschrieben:
12.06.2019 20:04
Für mich ist die Astra-PR-Abteilung einfach nur unsympathisch. Die fixieren sich allein auf das Vermarktungspotenzial der Reeperbahn. Obwohl St. Pauli und auch der FCSP zig andere Potenziale hätten.
(...)
Oder noch ein anderes Beispiel: Das "Ein Bier und ein Kurzer" Plakat. Mit einem Kleinwüchsigen am Tresen, der ein Bier trinkt. Ha, ha. Die Astra-Leute reden sich wahrscheinlich darauf hinaus, dass auch Kleinwüchsige selbstbewusst sind. Stimmt auch. Der Münsteraner Tatort transportiert das super. Aber es ist halt eine andere Form, in einem Film kann man solche Personen selbstbewusst zeigen. Auf einem Plakat ist das nur ein billiger Witz. Ich wiederhole mich: auf Mario-Barth-Niveau.

P.S. Unser Verein dürfte gegenüber Astra eine gigantische Verhandlungsposition haben. Nicht nur wegen des Stadionbiers. Astra lebt ganz massiv von der Verbindung mit unserem Verein. Diese Verhandlungsmacht sollte unser Verein nutzen.
Letzteres habe ich hier ja schon vor Wochen geschrieben.
Astra braucht uns mehr, als wir die. Oder: Astra braucht eine neue Werbeagentur
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Re: Astras (u.a.) Sexismus

Beitrag von halbfan » 13.06.2019 01:13

Vielen Dank darktrail, für deine Mühe. Chapeau!

Ich weiß leider nicht, wann ich genauer drauf eingehen kann die nächsten Tage sind bei mir beruflich wie privat extrem vollgepackt. Habe es mir aber vorgenommen, konkret noch einmal drauf einzugehen, denn genau auf diese (niveauvolle) Diskussionsebene begebe ich mich gern. :)

An all die anderen, die meine Meinung doof finden, aber nichts anderes geschrieben haben außer das, dass sie das doof finden (oder zum Kotzen), was ich schrieb:
Nehmt euch an ihm ein Beispiel.
So kommt nämlich bei einer Diskussion auch viel mehr 'rum. :ja:

Ich bin im übrigen sehr wohl der Ansicht, dass man auch hier im Forum durchaus groß denken kann und auch sollte!
Kriegen wir hier eindeutige (!) Argumente zusammen gegen den Sponsor Astra mit der Begründung "Das sind Sexisten, siehe ihre Werbung",
dann können wir nicht nur, nein, dann sollten wir auch damit an den Verein treten.

Nur, bis dahin ist es noch ein ordentlicher Weg. So einfach liegen die Dinge nicht.
Wieso nicht, das werde ich noch konkret an darktrails Beiträgen fest machen. Davor drücke ich mich nun wahrlich nicht, und das gerne.
So macht eine (freilich hitzig geführte, aber auch kein Wunder bei dem Thema) Diskussion Spaß.
:)

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Re: Neue (Co-)Sponsoren und Partner

Beitrag von meltbanana » 13.06.2019 14:53

isa hat geschrieben:
04.06.2019 07:11
halbfan hat geschrieben:
03.06.2019 19:40
Dennoch fällt mir da nicht primär "Sexismus" zu ein.
Sekundär denn? Dann ist ja halb so wild. :roll:
halbfan, das ist echt Blödsinn, was du da schreibst. Das lasse ich auch nicht mehr als Meinung durchgehen. Entweder hast du dich nie wirklich mit dem Thema Sexismus beschäftigt oder du hast wirklich nichts verstanden [...].
Wau. Du sprichst also anderen das Recht ab eine (nämlich ihre momentane) Meinung zu haben. So in der Art ‚XYZ ist keine Meinung...‘, also die Grundlage dafür anderen das Recht abzusprechen sich zu äußern wenn es nicht Deine Kriterien erfüllt? Frage. Hat diese Strategie jemals funktioniert bei Dir? Hast du es mit dieser Art jemals geschafft für Dein Anliegen zu werben, jemanden zu überzeugen? Um es vorweg zu nehmen, anscheinend nicht, denn später resümierst Du ja passend, dass Du ‚die Hoffnung aufgibst‘. Dann ist ja viel erreicht. Und Du kannst Dich weiter aufregen.

Weißt Du was mir neben der Relativierung von Sexismus und Rassismus am meisten auf die Nerven geht? Abgehobene Menschen die glauben Sie würden einzig und alleine auf der ‚richtigen Seite‘ der Argumentation stehen. Dies, und zwar nicht nur in diesem Forum, wird dadurch unterstrichen, dass man sich über alle Maßen gebildet gibt, viele Fachtermini benutzt und außer der eigenen Argumentation und Logik keine andere zulässt. Dies führt in der Regel dazu, dass innerhalb kürzester Zeit nur noch die Personen ‚diskutieren‘ die sich in der Wahrnehmung, Analyse und Schlussfolgerung wenn überhaupt nur durch Nuancen unterscheiden. Erinnert mich an die 1990er Jahre, als autonome Strukturen vorgaben, wer sich an Protesten zu bestimmten Themen beteiligen darf und wer nicht. ‚Mit bürgerlichen Strukturen wollen wir nichts zu tun haben‘, sich dann aber über irgendwelche Pamphlete darüber echauffieren, dass niemand ausser der eigenen Peer und Bezugsgruppe irgendeinen Plan von der Sache hat und entwickelt.

Um es auf den Punkt zu bringen, ‚Halbfan‘ ist holprig, unausgegoren, ungenau, unsachlich, kratzt an der Oberfläche und vieles mehr und regt viele zurecht mit seinen ‚Skills‘ auf. Aber er hat sein Herz zumeist an der richtigen Stelle. So sehe ich das. Hast du mal Deine Sprache und Deinen Ausdruck mit seinen ‚Artikulationsversuchen’ verglichen? Fragst Du Dich wenigstens manchmal was die Ursachen von abweichenden Meinungen sein könnten (Sozialisation etc) und entdeckst Du mitunter den Punkt, an denen man nicht komplett auseinander liegt und es Deinem ‚Intellekt‘ unterliegt zu ordnen, auszugleichen, zu erklären und zu vermitteln? Und zwar in einer Sprache die jeder (!) versteht?

Sollte Dein Anliegen, strukturell etwas verändern zu wollen, auf fruchtbaren Boden fallen, könnte man darüber nachdenken, ob die eigene Argumentationskette, der intellektuelle Habitus und das eigenen Engagement nicht passend gemacht werden muss und entsprechend angewandt gehört. Dies gilt selbstredend nicht für ‚Frauen gehören an den Herd‘, ‚Frauen sind dümmer als Männer‘, ‚Frauen sollen die Schnauze halten und Kinder kriegen‘ etc. Nur das oder ähnliches habe ich bei ‚Halbfan‘ gar nicht gefunden und auch nicht zwischen den Zeilen gelesen. Sollte er es ‚nicht verstanden haben‘, Deiner Hypothese folgend, dann könnte es ja auch daran liegen, dass Du eben nur ‚Intelligenzija‘ bedienen kannst. Dann allerdings hätten wir bestimmt auch tolle Diskussionen zu den Themenkomplexen- und Verkettungen von ‚Sozialisation, Bildung, Armut‘.
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Lino Ventura
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Re: Neue (Co-)Sponsoren und Partner

Beitrag von Lino Ventura » 13.06.2019 15:19

meltbanana hat geschrieben:
13.06.2019 14:53
isa hat geschrieben:
04.06.2019 07:11
halbfan hat geschrieben:
03.06.2019 19:40
Dennoch fällt mir da nicht primär "Sexismus" zu ein.
Sekundär denn? Dann ist ja halb so wild. :roll:
halbfan, das ist echt Blödsinn, was du da schreibst. Das lasse ich auch nicht mehr als Meinung durchgehen. Entweder hast du dich nie wirklich mit dem Thema Sexismus beschäftigt oder du hast wirklich nichts verstanden [...].
Wau. Du sprichst also anderen das Recht ab eine (nämlich ihre momentane) Meinung zu haben. So in der Art ‚XYZ ist keine Meinung...‘, also die Grundlage dafür anderen das Recht abzusprechen sich zu äußern wenn es nicht Deine Kriterien erfüllt? Frage. Hat diese Strategie jemals funktioniert bei Dir? Hast du es mit dieser Art jemals geschafft für Dein Anliegen zu werben, jemanden zu überzeugen? Um es vorweg zu nehmen, anscheinend nicht, denn später resümierst Du ja passend, dass Du ‚die Hoffnung aufgibst‘. Dann ist ja viel erreicht. Und Du kannst Dich weiter aufregen.
Warum hatte eigentlich bisher noch keiner diesen viel eindeutigeren Fall von "Mansplaining" aufgedeckt? :smoke:

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Re: Neue (Co-)Sponsoren und Partner

Beitrag von meltbanana » 13.06.2019 15:50

Lino Ventura hat geschrieben:
13.06.2019 15:19
meltbanana hat geschrieben:
13.06.2019 14:53
isa hat geschrieben:
04.06.2019 07:11

Sekundär denn? Dann ist ja halb so wild. :roll:
halbfan, das ist echt Blödsinn, was du da schreibst. Das lasse ich auch nicht mehr als Meinung durchgehen. Entweder hast du dich nie wirklich mit dem Thema Sexismus beschäftigt oder du hast wirklich nichts verstanden [...].
Wau. Du sprichst also anderen das Recht ab eine (nämlich ihre momentane) Meinung zu haben. So in der Art ‚XYZ ist keine Meinung...‘, also die Grundlage dafür anderen das Recht abzusprechen sich zu äußern wenn es nicht Deine Kriterien erfüllt? Frage. Hat diese Strategie jemals funktioniert bei Dir? Hast du es mit dieser Art jemals geschafft für Dein Anliegen zu werben, jemanden zu überzeugen? Um es vorweg zu nehmen, anscheinend nicht, denn später resümierst Du ja passend, dass Du ‚die Hoffnung aufgibst‘. Dann ist ja viel erreicht. Und Du kannst Dich weiter aufregen.
Warum hatte eigentlich bisher noch keiner diesen viel eindeutigeren Fall von "Mansplaining" aufgedeckt? :smoke:
Geil. ‚Mansplaining‘ also jetzt. Ich maße mir weder direkt noch indirekt an als ‚Mann’ mehr über den Gegenstand ‚Sexismus‘ zu wissen als eine ‚Frau‘. Ich habe lediglich wiederholt festgestellt, dass Person A (‚Halbfan‘) Person B (‚Isa‘) kommunikativ und intellektuell überhaupt nicht folgen kann. Was es dann schlussendlich völlig absurd werden lässt jemanden als mehr oder weniger ‚dumm‘ darzustellen und ihm (genauso wie ihr) das Recht abspricht sich zu äußern. Ich denke, wenn man schon eine ‚Expertin’ (wie auch ‚Experte’) ist, dann wäre es hilfreich jemand bei seinem (oder ihrem) Thema da abzuholen, wo er oder sie steht. Blödes Pädagogengequatsche, I know.
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