Neue (Co-)Sponsoren und Partner

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emzpiraatin
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Re: Neue (Co-)Sponsoren und Partner

Beitrag von emzpiraatin » 15.06.2019 17:46

Tyler hat geschrieben:
15.06.2019 16:45
@Finger, @paulipunx: Das sollte kein Plädoyer für (oder gegen) JD sein. Ich finde nur die Frage spannend, warum in den 90ern (fast) alle begeistert waren und heute eher die kritischen Stimmen zu überwiegen scheinen.
Ich sehe das mit Freuden, dass sich seit den 90ern Einiges entwickelt hat. Dass Themen wie ungezügelter Alkoholkonsum, Sucht, das Messen mit zweierlei Maß, gesellschaftliches Tolerieren etc. kontrovers diskutiert werden.
:megafon:
Bitte bei Diffamierungen etwas kreativer vorgehen und zudem vorab prüfen, ob ich mich davon überhaupt angegriffen fühlen könnte.
Glaubt mir, ihr erfindet das Rad nicht neu, ihr macht euch nur zum Otto.

DylanDog
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Re: Neue (Co-)Sponsoren und Partner

Beitrag von DylanDog » 17.06.2019 12:21

emzpiraatin hat geschrieben:
15.06.2019 17:46
Tyler hat geschrieben:
15.06.2019 16:45
@Finger, @paulipunx: Das sollte kein Plädoyer für (oder gegen) JD sein. Ich finde nur die Frage spannend, warum in den 90ern (fast) alle begeistert waren und heute eher die kritischen Stimmen zu überwiegen scheinen.
Ich sehe das mit Freuden, dass sich seit den 90ern Einiges entwickelt hat. Dass Themen wie ungezügelter Alkoholkonsum, Sucht, das Messen mit zweierlei Maß, gesellschaftliches Tolerieren etc. kontrovers diskutiert werden.
Und mir geht es ziemlich gegen den Strich, dass in den letzten 20 Jahren alles, was irgendwie gesundheitsschädlich oder sonstwie unvernünftig ist, verurteilt wird und aus dem öffentlichen Raum verbannt wird. Mein Lieblingsbuch zu diesem Thema ist von Rober Faller: Das schmutzige Heilige und die Reine Vernunft: https://www.perlentaucher.de/buch/rober ... nunft.html

Ich weiß sehr sehr gut um das Elend von Alkoholikern, Drogenkranken, ich habe in meinem direkten Umfeld sie sterben sehen, genauso wie Verwandte an Lungenkrebs.

Aber trotzdem geht mir diese paternalistische Attittüde, die alles zu einem cleanen öffentlichen Raum machen will, zu weit.
Ich will Sex, Drugs und Rockenroll, und das ist in der Regel nicht gesund und man tritt sich beim Tanzen auch gegenseitig auf die Füße, was zu Verletzungen führen kann. Das lässt sich alles nicht vermeiden.
fußball1910, bad boy, lenny1910 bedankten sich
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Re: Neue (Co-)Sponsoren und Partner

Beitrag von leo » 17.06.2019 12:59

DD, ein gewisses Verständnis habe ich für deinen Kummer, aber ist es nicht so, dass zu Sex, Drugs und Rockenroll auch ein I don't care gehört?
Sprich: lass andere doch was anders ausprobieren, du kannst dein rocknroller-Profil sogar daran schärfen.
Wieviel mehr Spaß macht es doch, einen cleanen Raum etwas zu beflecken, als wenn der Dirt institutionalisiert und routiniert zur Alltagslangeweile wird ( wie bei St.pauli 2019)
Und sogar auf auf Stadionbanden beworben wird.Das ist doch auch kein Rockenroll, oder?
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Re: Neue (Co-)Sponsoren und Partner

Beitrag von paulipunx » 17.06.2019 14:37

DylanDog hat geschrieben:
17.06.2019 12:21
emzpiraatin hat geschrieben:
15.06.2019 17:46
Tyler hat geschrieben:
15.06.2019 16:45
@Finger, @paulipunx: Das sollte kein Plädoyer für (oder gegen) JD sein. Ich finde nur die Frage spannend, warum in den 90ern (fast) alle begeistert waren und heute eher die kritischen Stimmen zu überwiegen scheinen.
Ich sehe das mit Freuden, dass sich seit den 90ern Einiges entwickelt hat. Dass Themen wie ungezügelter Alkoholkonsum, Sucht, das Messen mit zweierlei Maß, gesellschaftliches Tolerieren etc. kontrovers diskutiert werden.
Und mir geht es ziemlich gegen den Strich, dass in den letzten 20 Jahren alles, was irgendwie gesundheitsschädlich oder sonstwie unvernünftig ist, verurteilt wird und aus dem öffentlichen Raum verbannt wird. Mein Lieblingsbuch zu diesem Thema ist von Rober Faller: Das schmutzige Heilige und die Reine Vernunft: https://www.perlentaucher.de/buch/rober ... nunft.html

Ich weiß sehr sehr gut um das Elend von Alkoholikern, Drogenkranken, ich habe in meinem direkten Umfeld sie sterben sehen, genauso wie Verwandte an Lungenkrebs.

Aber trotzdem geht mir diese paternalistische Attittüde, die alles zu einem cleanen öffentlichen Raum machen will, zu weit.
Ich will Sex, Drugs und Rockenroll, und das ist in der Regel nicht gesund und man tritt sich beim Tanzen auch gegenseitig auf die Füße, was zu Verletzungen führen kann. Das lässt sich alles nicht vermeiden.
Es geht ja aber auch nicht darum, bspw. Alkohol komplett zu verbieten. Sondern vielmehr um die Frage, ob denn öffentliche Werbung hierfür, zudem im Rahmen unseres Vereins, zwingend sein muss und in welchem Ausmaße.
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DylanDog
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Re: Neue (Co-)Sponsoren und Partner

Beitrag von DylanDog » 18.06.2019 08:24

paulipunx hat geschrieben:
17.06.2019 14:37
DylanDog hat geschrieben:
17.06.2019 12:21
emzpiraatin hat geschrieben:
15.06.2019 17:46

Ich sehe das mit Freuden, dass sich seit den 90ern Einiges entwickelt hat. Dass Themen wie ungezügelter Alkoholkonsum, Sucht, das Messen mit zweierlei Maß, gesellschaftliches Tolerieren etc. kontrovers diskutiert werden.
Und mir geht es ziemlich gegen den Strich, dass in den letzten 20 Jahren alles, was irgendwie gesundheitsschädlich oder sonstwie unvernünftig ist, verurteilt wird und aus dem öffentlichen Raum verbannt wird. Mein Lieblingsbuch zu diesem Thema ist von Rober Faller: Das schmutzige Heilige und die Reine Vernunft: https://www.perlentaucher.de/buch/rober ... nunft.html

Ich weiß sehr sehr gut um das Elend von Alkoholikern, Drogenkranken, ich habe in meinem direkten Umfeld sie sterben sehen, genauso wie Verwandte an Lungenkrebs.

Aber trotzdem geht mir diese paternalistische Attittüde, die alles zu einem cleanen öffentlichen Raum machen will, zu weit.
Ich will Sex, Drugs und Rockenroll, und das ist in der Regel nicht gesund und man tritt sich beim Tanzen auch gegenseitig auf die Füße, was zu Verletzungen führen kann. Das lässt sich alles nicht vermeiden.
Es geht ja aber auch nicht darum, bspw. Alkohol komplett zu verbieten. Sondern vielmehr um die Frage, ob denn öffentliche Werbung hierfür, zudem im Rahmen unseres Vereins, zwingend sein muss und in welchem Ausmaße.
Naja , die Formulierung dreht es ein bisschen um.Niemand sagt, dass es sein muss. Es geht schon um die Frage, ob es zwingende Gründe dafür gibt, auf diese Art von lukrativer Werbung zu verzichten, aufgrund des Elends, welches durch Alkohol ausgelöst werden kann (aber auch vor dem Hintergrund, dass ein großer Teil der Fans (und der Restbevölkerung) viel Spaß damit hat und schöne Erlebnisse damit verbindet).
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Re: Neue (Co-)Sponsoren und Partner

Beitrag von braunweißgoe » 18.06.2019 11:37

DylanDog hat geschrieben:
18.06.2019 08:24
paulipunx hat geschrieben:
17.06.2019 14:37
DylanDog hat geschrieben:
17.06.2019 12:21


Und mir geht es ziemlich gegen den Strich, dass in den letzten 20 Jahren alles, was irgendwie gesundheitsschädlich oder sonstwie unvernünftig ist, verurteilt wird und aus dem öffentlichen Raum verbannt wird. Mein Lieblingsbuch zu diesem Thema ist von Rober Faller: Das schmutzige Heilige und die Reine Vernunft: https://www.perlentaucher.de/buch/rober ... nunft.html

Ich weiß sehr sehr gut um das Elend von Alkoholikern, Drogenkranken, ich habe in meinem direkten Umfeld sie sterben sehen, genauso wie Verwandte an Lungenkrebs.

Aber trotzdem geht mir diese paternalistische Attittüde, die alles zu einem cleanen öffentlichen Raum machen will, zu weit.
Ich will Sex, Drugs und Rockenroll, und das ist in der Regel nicht gesund und man tritt sich beim Tanzen auch gegenseitig auf die Füße, was zu Verletzungen führen kann. Das lässt sich alles nicht vermeiden.
Es geht ja aber auch nicht darum, bspw. Alkohol komplett zu verbieten. Sondern vielmehr um die Frage, ob denn öffentliche Werbung hierfür, zudem im Rahmen unseres Vereins, zwingend sein muss und in welchem Ausmaße.
Naja , die Formulierung dreht es ein bisschen um.Niemand sagt, dass es sein muss. Es geht schon um die Frage, ob es zwingende Gründe dafür gibt, auf diese Art von lukrativer Werbung zu verzichten, aufgrund des Elends, welches durch Alkohol ausgelöst werden kann (aber auch vor dem Hintergrund, dass ein großer Teil der Fans (und der Restbevölkerung) viel Spaß damit hat und schöne Erlebnisse damit verbindet).
Mit der selben Argumentation müsste man auch gegen Süßwaren oder Fast Food vorgehen, weil die Folgen von übermäßigem Konsum karastrophal sind.

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Re: Neue (Co-)Sponsoren und Partner

Beitrag von Lino Ventura » 18.06.2019 22:30

Ich hatte noch nie ein schönes Erlebnis mit Jack Daniels und Captain Morgan und Bandenwerbung finde ich - wie leo - auch nicht rocknrollig. Vielleicht ist es mir deswegen egal. Und wenn es irgendetwas Gutes tut, darauf zu verzichten: Why not?
Dann lieber Ketterauchen im Stadion. Das würde ich angesichts vergangener Debatten hier im Forum sogar als Nichtraucher tun. :smoke:

Lino Ventura
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Re: Neue (Co-)Sponsoren und Partner

Beitrag von Lino Ventura » 18.06.2019 22:34

braunweißgoe hat geschrieben:
18.06.2019 11:37

Mit der selben Argumentation müsste man auch gegen Süßwaren oder Fast Food vorgehen, weil die Folgen von übermäßigem Konsum karastrophal sind.
Da ich diesen whataboutism mittlerweile herrlich finde, fordere ich, endlich Bandenwerbung für Heroin einzuführen. Wäre doch echt nicht ok, für Alkohol zu werben und nicht für Heroin. Da sind die Folgen ja wohl auch katastrophal. OK, mit Alkohol kann es nicht mithalten, aber immerhin. ;)

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Re: Neue (Co-)Sponsoren und Partner

Beitrag von braunweißgoe » 19.06.2019 01:52

Lino Ventura hat geschrieben:
18.06.2019 22:34
braunweißgoe hat geschrieben:
18.06.2019 11:37

Mit der selben Argumentation müsste man auch gegen Süßwaren oder Fast Food vorgehen, weil die Folgen von übermäßigem Konsum karastrophal sind.
Da ich diesen whataboutism mittlerweile herrlich finde, fordere ich, endlich Bandenwerbung für Heroin einzuführen. Wäre doch echt nicht ok, für Alkohol zu werben und nicht für Heroin. Da sind die Folgen ja wohl auch katastrophal. OK, mit Alkohol kann es nicht mithalten, aber immerhin. ;)
Ah, da ist es ja. Das Totschlagargument "whataboutism".
Deine herablassenden Übertreibungen kannst du dir sparen.
Jedes Jahr sterben 320000 Menschen durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Etwa die Hälfte davon sind ernährungsbedingt, sprich zuviel Fett und Zucker. Das sind mehr als doppelt so viele Tote, wie durch die Folgen von Alkohol.
Wenn man jetzt mit der Argumentation ankommt, man müsste Alkoholwerbung im öffentlichen Raum verbieten, weil es suchtkrank macht und übermäßiger Konsum schädlich ist, dann muss man das für ungesunde Lebensmittel genau so handhaben, alles andere wäre inkonsequent.

https://www.mdr.de/wissen/ernaehrung-he ... e-100.html

Tyler
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Re: Neue (Co-)Sponsoren und Partner

Beitrag von Tyler » 19.06.2019 08:29

Wer noch ein mal "Whataboutism" (Forum-Unwort des Jahres) schreibt, wird mit :roll:-Smlilys nicht unter 2000 Stück bestraft.
Aus Protest AfD zu wählen, weil die Politik nicht gefällt, ist, wie in der Kneipe aus dem Klo zu trinken, weil das Bier nicht schmeckt.

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Re: Neue (Co-)Sponsoren und Partner

Beitrag von Thomy71 » 19.06.2019 09:22

Tyler hat geschrieben:
19.06.2019 08:29
Wer noch ein mal "Whataboutism" (Forum-Unwort des Jahres) schreibt, wird mit :roll:-Smlilys nicht unter 2000 Stück bestraft.
1910 würden ja auch reichen :püh: Aber Lookism ist okay, oder wie? :duck:

Lino Ventura
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Re: Neue (Co-)Sponsoren und Partner

Beitrag von Lino Ventura » 19.06.2019 09:47

braunweißgoe hat geschrieben:
19.06.2019 01:52
Lino Ventura hat geschrieben:
18.06.2019 22:34
braunweißgoe hat geschrieben:
18.06.2019 11:37

Mit der selben Argumentation müsste man auch gegen Süßwaren oder Fast Food vorgehen, weil die Folgen von übermäßigem Konsum karastrophal sind.
Da ich diesen whataboutism mittlerweile herrlich finde, fordere ich, endlich Bandenwerbung für Heroin einzuführen. Wäre doch echt nicht ok, für Alkohol zu werben und nicht für Heroin. Da sind die Folgen ja wohl auch katastrophal. OK, mit Alkohol kann es nicht mithalten, aber immerhin. ;)
Ah, da ist es ja. Das Totschlagargument "whataboutism".
Deine herablassenden Übertreibungen kannst du dir sparen.
Jedes Jahr sterben 320000 Menschen durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Etwa die Hälfte davon sind ernährungsbedingt, sprich zuviel Fett und Zucker. Das sind mehr als doppelt so viele Tote, wie durch die Folgen von Alkohol.
Wenn man jetzt mit der Argumentation ankommt, man müsste Alkoholwerbung im öffentlichen Raum verbieten, weil es suchtkrank macht und übermäßiger Konsum schädlich ist, dann muss man das für ungesunde Lebensmittel genau so handhaben, alles andere wäre inkonsequent.

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1. "whataboutism" ist kein Totschlagargument sondern die Beschreibung eines rhetorischen Kniffs, der meist als Totschlagargument verwendet wird
2. Ich bin nicht herablassend
3. Ich habe nicht übertrieben
4. Wenn Dir die Ernährungsproblematik so wichtig ist, dann engagiere Dich dafür, aber werfe nicht anderen Leuten vor, die sich bereits für eine andere Problematik engagieren, dies nicht zu tun. Das ist für Dich zwar bequem, ändert aber nichts am Problem

Lino Ventura
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Re: Neue (Co-)Sponsoren und Partner

Beitrag von Lino Ventura » 19.06.2019 09:49

Tyler hat geschrieben:
19.06.2019 08:29
Wer noch ein mal "Whataboutism" (Forum-Unwort des Jahres) schreibt, wird mit :roll:-Smlilys nicht unter 2000 Stück bestraft.
Ich höre auf, das Wort "whataboutism" zu verwenden, wenn es whataboutism nicht mehr gibt. Du kannst also schon mal Smilies sammeln. ;)

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Re: Neue (Co-)Sponsoren und Partner

Beitrag von Babo » 19.06.2019 10:09

braunweißgoe hat geschrieben:
19.06.2019 01:52
Lino Ventura hat geschrieben:
18.06.2019 22:34
braunweißgoe hat geschrieben:
18.06.2019 11:37

Mit der selben Argumentation müsste man auch gegen Süßwaren oder Fast Food vorgehen, weil die Folgen von übermäßigem Konsum karastrophal sind.
Da ich diesen whataboutism mittlerweile herrlich finde, fordere ich, endlich Bandenwerbung für Heroin einzuführen. Wäre doch echt nicht ok, für Alkohol zu werben und nicht für Heroin. Da sind die Folgen ja wohl auch katastrophal. OK, mit Alkohol kann es nicht mithalten, aber immerhin. ;)
Ah, da ist es ja. Das Totschlagargument "whataboutism".
Deine herablassenden Übertreibungen kannst du dir sparen.
Jedes Jahr sterben 320000 Menschen durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Etwa die Hälfte davon sind ernährungsbedingt, sprich zuviel Fett und Zucker. Das sind mehr als doppelt so viele Tote, wie durch die Folgen von Alkohol.
Wenn man jetzt mit der Argumentation ankommt, man müsste Alkoholwerbung im öffentlichen Raum verbieten, weil es suchtkrank macht und übermäßiger Konsum schädlich ist, dann muss man das für ungesunde Lebensmittel genau so handhaben, alles andere wäre inkonsequent.

https://www.mdr.de/wissen/ernaehrung-he ... e-100.html
Man sollte allerdings nicht vergessen, gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen kann man auch gut etwas tun. Selbst wenn man sich durch zu viel Zucker und Fett nicht gerade optimal und ausgewogen ernährt, hilft tägliche Bewegung und im Idealfall Sport. Dann würden auch die Sterbefälle deutlich zurückgehen. Bei Alkohol Erkrankten funktioniert Bewegung und Sport alleine leider nicht um die Probleme in den Griff zu bekommen. Hier bedarf es einer Therapie, einer oftmals belastenden Therapie, die auch weiß Gott nicht immer erfolgreich ist.
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„Enttäuscht vom Affen, schuf Gott den Menschen. Danach verzichtete er auf weitere Experimente.“ Mark Twain

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Re: Neue (Co-)Sponsoren und Partner

Beitrag von darktrail » 19.06.2019 10:29

Wenn ihr nicht beim Thema bleiben könnt, ist das keine Frage von whataboutism, sondern in einem themenorientierten Forum wie diesem löschen wir Offtopic schlichtweg ab einem gewissen Punkt. Und der Punkt ist genau hier. Es geht um Sponsoren des FC St. Pauli, also von mir aus um Jack Daniel's. Die gesundheitlichen Auswirkungen von Alkohol sind schon schwer an der Grenze, die gesundheitlichen Auswirkungen nicht näher spezifizierter falscher Ernährung sind endgültig über dieser Grenze.
Der Fußball, das Leben und der ganze Rest:
http://gastspiel.wordpress.com/

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