Nur noch Hools, Macker und linke Spießer?- St.Pauli nach dem Derby

Fanverhalten, Aktionen, Choreographien...
Seth Gecko
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Re: Nur noch Hools, Macker und linke Spießer?- St.Pauli nach dem Derby

Beitrag von Seth Gecko » 15.03.2019 05:39

black-block-stpauli hat geschrieben:
14.03.2019 16:32
Seth Gecko hat geschrieben:
14.03.2019 16:10

Wollen wir denn mit dem moralischen Zeigefinger wedeln bis wir 70 sind und der Rollator dann nicht mehr durch die Einlasskontrolle passt?
Wenn du so fragst: Nein!

Ich hoffe mal, dass das Stadion barrierefrei bleibt und auch weiterhin für Menschen mit Einschränkungen, Rollator oder Rollstuhl Platz ist ohne sich solchen arroganten Jugendwahn-Scheiß anhören zu müssen :steinigung:
Das war eine Metapher, in die ich mich einbezogen habe.
Was dein anderes Gerede angeht: Genau das meinte ich mit moralischem Narzissmus, aber danke für dein schönes Fallbeispiel.

Seth Gecko
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Re: Nur noch Hools, Macker und linke Spießer?- St.Pauli nach dem Derby

Beitrag von Seth Gecko » 15.03.2019 05:42

leo hat geschrieben:
14.03.2019 16:45
Seth Gecko hat geschrieben:
14.03.2019 16:10

...... sofern ihr eure eigenen Leute und jene Gäste, die keinen Stress suchen respektiert und das betone ich hier, euch an gewisse normativen Regeln haltet. Ob ihr dazu gehört wird, so denke ich, die Zeit zeigen.
Jetzt hör mal auf , mit dem Moralfinger zu wedeln! Mein Rollator quietscht schon!
Die Dinge ändern sich nunmal, auf die Fresse, Nachbar*in!
Es ist für mich ein Minimalkonsens. Und ich hoffe, dass wir da einer Meinung sind, wenn es darum geht, die eigenen Leute und jene Gäste, die keinen Stress suchen, in ihrer Entscheidung zu respektieren und nicht zu bedrohen.

Auf gute Nachbarschaft.

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Re: Nur noch Hools, Macker und linke Spießer?- St.Pauli nach dem Derby

Beitrag von Seth Gecko » 15.03.2019 06:02

Antoine Baptiste hat geschrieben:
14.03.2019 16:47
Seth Gecko hat geschrieben:
14.03.2019 16:10
Kann es sein, dass es sich viele hier und im Stadion in ihrem selbsterschaffenen, kleinen therapeuthischen Rahmen gemütlich gemacht haben und sich von jedweden Veränderungen oder situativen Abnormen (Verdammt, es war Derbytag) bedroht fühlen und deshalb ihren eigenen moralischen Narzissmus mit der Floskel, dem Oberbegriff "Das ist aber nicht St Pauli" verbrämen?

Merkt ihr denn nicht, wie absurd dieser Diskurs geworden ist, nur weil irgendwer am Derbytag mal über die Stränge geschlagen hat!?
Wollen wir denn mit dem moralischen Zeigefinger wedeln bis wir 70 sind und der Rollator dann nicht mehr durch die Einlasskontrolle passt?
Ich habe das Gefühl, es wird Zeit für Veränderungen.
Welcome Rotsport, sofern ihr eure eigenen Leute und jene Gäste, die keinen Stress suchen respektiert und das betone ich hier, euch an gewisse normativen Regeln haltet. Ob ihr dazu gehört wird, so denke ich, die Zeit zeigen.
Du forderst damit gleichmaßen für dich ein, definieren zu dürfen, was St Pauli ist! Merkst selber, nä.
Das Gegenteil ist der Fall. Bitte nochmal lesen!
Ich äußere mich über die Leute, die es für sich in Anspruch nehmen und definieren, dass die Vermummten nicht dazu gehören
Mit einer Argumentation, dass weil Derbytag ist, ich mich bedroht oder verängstigt fühle, ausgelöst von , sollte ich meinen *den eigenen Fans*, ist unter aller Sau. Im Stadion gibt's genug Platz, nicht bei denen zu stehen, mit denen man nicht stehen möchte. Das war am Sonntag anders und das ist Mist. Und dabei blende ich noch völlig den wiederkehrenden Schaden für den Verein aus.
Das bedroht fühlen bezieht sich auf die zementierten, eigenen Normen und das Unvermögen, andere zuzulassen. Was dein Sicherheitsgefühl angeht, gebe ich dir recht. Wo stehst du?
Und trotzdem war Derbytag, da kann es auch mal ruppiger zugehen.
Und warum sollte bitte schön das Fansein im Stadion im Rollatoralter aufhören?
Ich verunglimpfe nicht alte Menschen oder Menschen mit Gehschwäche, sondern das eigene Unvermögen andere Normen nicht zuzulassen und diese Haltung nicht ablegen zu können, egal wie alt man ist. Mit anderen Worten, einmal in seinem erschaffenen Kosmos gefangen wird er verteidigt bis ins hohe Alter, ganz gleich ob man sich über die Meinung anderer stellt. Eine Metapher, verstehste?
Der FC St. Pauli hat eine sehr diverse Anhängerschaft. Der FC St. Pauli hat eine kommerzieller Profisportabteilung, wie jeder 1. bis 3.Ligist. Komm damit klar.
Eben! Und ich wünsche mir, dass das für alle gilt, auch für die vermummten. Komm damit klar.
Erst dann kommt ein gewisses sozialpolitisches Engagement. Inwiefern die Feuer und Raucheinlage am Sonntag aber politisches Statement war, entzieht sich meiner Vorstellungskraft.
Ich habe weder von Politik, noch von Statement gesprochen, und ich glaube, dass das hier nicht das Thema ist.
Wenn das was auf dem Spielfeld passiert direkt beeinflusst wird, ist für mich die Grenze überschritten. Das bestimmte Personen es dort ( im Stadion) haben wollen bleibt für mich auf banale Mutproben reduziert.
Was meinst du genau? Die Fackeln während des Spiels? Dazu habe ich mich schon geäußert und das finde ich selbst nicht gut.

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Re: Nur noch Hools, Macker und linke Spießer?- St.Pauli nach dem Derby

Beitrag von Seth Gecko » 15.03.2019 06:14

Grieche89 hat geschrieben:
14.03.2019 17:56
Seth Gecko hat geschrieben:
14.03.2019 16:10
Kann es sein, dass es sich viele hier und im Stadion in ihrem selbsterschaffenen, kleinen therapeuthischen Rahmen gemütlich gemacht haben und sich von jedweden Veränderungen oder situativen Abnormen (Verdammt, es war Derbytag) bedroht fühlen und deshalb ihren eigenen moralischen Narzissmus mit der Floskel, dem Oberbegriff "Das ist aber nicht St Pauli" verbrämen?

Merkt ihr denn nicht, wie absurd dieser Diskurs geworden ist, nur weil irgendwer am Derbytag mal über die Stränge geschlagen hat!?
Wollen wir denn mit dem moralischen Zeigefinger wedeln bis wir 70 sind und der Rollator dann nicht mehr durch die Einlasskontrolle passt?
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Welcome Rotsport, sofern ihr eure eigenen Leute und jene Gäste, die keinen Stress suchen respektiert und das betone ich hier, euch an gewisse normativen Regeln haltet. Ob ihr dazu gehört wird, so denke ich, die Zeit zeigen.
Das ist jetzt aber auch nicht unbedingt sachlich und zielführend finde ich.

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Re: Nur noch Hools, Macker und linke Spießer?- St.Pauli nach dem Derby

Beitrag von tütensuppe » 15.03.2019 07:53

Seth Gecko hat geschrieben:
15.03.2019 06:14
Grieche89 hat geschrieben:
14.03.2019 17:56
Seth Gecko hat geschrieben:
14.03.2019 16:10
Kann es sein, dass es sich viele hier und im Stadion in ihrem selbsterschaffenen, kleinen therapeuthischen Rahmen gemütlich gemacht haben und sich von jedweden Veränderungen oder situativen Abnormen (Verdammt, es war Derbytag) bedroht fühlen und deshalb ihren eigenen moralischen Narzissmus mit der Floskel, dem Oberbegriff "Das ist aber nicht St Pauli" verbrämen?

Merkt ihr denn nicht, wie absurd dieser Diskurs geworden ist, nur weil irgendwer am Derbytag mal über die Stränge geschlagen hat!?
Wollen wir denn mit dem moralischen Zeigefinger wedeln bis wir 70 sind und der Rollator dann nicht mehr durch die Einlasskontrolle passt?
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Welcome Rotsport, sofern ihr eure eigenen Leute und jene Gäste, die keinen Stress suchen respektiert und das betone ich hier, euch an gewisse normativen Regeln haltet. Ob ihr dazu gehört wird, so denke ich, die Zeit zeigen.
Das ist jetzt aber auch nicht unbedingt sachlich und zielführend finde ich.

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Du schreibst von "gewisse(n) normative(n) Regeln" ... magst Du Diese mal konkret nennen?

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Re: Nur noch Hools, Macker und linke Spießer?- St.Pauli nach dem Derby

Beitrag von Hafensänger » 15.03.2019 08:06

Tullamore hat geschrieben:
14.03.2019 20:20
Wenn die Derby-Klatsche ein Gutes hat, dann dass sie eine überfällige Diskussion über Fanverhalten ausgelöst hat. Gräben, die gefühlt schon seit Jahren bestanden haben, sind durch die Auseinandersetzungen offensichtlich geworden. (Achtung: langer Beitrag!)
....
Da es wirklich ziemlich OT ist, versuche ich mich kurz zu fassen:
Wenn ich nicht selbst zur privilegierten Kaste der DK-Besitzer gehören würde, würd' ich sagen: Warum nicht begrenzen? Freiwillig hergeben möchte ich meine aber nur ungern, trotz Sonntag :)
Übrigens glaube ich, dass auf der GG und Nord (vielleicht auch HT)schon regelmäßig jüngeres Publikum nachrückt. DK-Besitzer haben die Möglichkeit, wenn die Kinder sieben werden eine DK für das Kind zu erwerben. Und das wird auch von vielen wahrgenommen. Auf die Gesamtkapazität des Stadions sind es wahrscheinlich deutlich zu wenig, als dass das Durchschnittsalter damit merklich gesenkt werden kann.
Meine Vermutung ist, dass der Anteil von Fans mit Kindern auf der Süd deutlich geringer ist, durch die Altersstruktur. Kein Vorwurf, nur eine Feststellung.

Den Rauten kommt einfach zugute, dass sie 27.000 Plätze mehr haben als wir.

Die SP-Rabauken tun übrigens auch außerhalb "des Viertels" viel für die Nachwuchsarbeit. Regelmäßig finden auch Camps in anderen Stadteilen und sogar in anderen Bundesländern statt. Über die Rabauken haben Kinder (mit einem Elternteil) auch immer wieder Gelegenheit ins Stadion zu kommen.

Last but not least: Sehr oft blicke ich auf leere Logen. Kann man die nicht mal für Kinder und Jugendliche öffnen?

Flecktier
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Re: Nur noch Hools, Macker und linke Spießer?- St.Pauli nach dem Derby

Beitrag von Flecktier » 15.03.2019 08:43

black-block-stpauli hat geschrieben:
15.03.2019 03:50
Na gut, einen neuen Punkt hätte ich noch:
Weshalb macht die Meckerecke eigentlich keinen spielbezogenen Support mehr :gruebel: :duck:
Haben sie doch. Sie haben geschwiegen

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Re: Nur noch Hools, Macker und linke Spießer?- St.Pauli nach dem Derby

Beitrag von Seth Gecko » 15.03.2019 08:49

tütensuppe hat geschrieben:
15.03.2019 07:53
Seth Gecko hat geschrieben:
15.03.2019 06:14
Grieche89 hat geschrieben:
14.03.2019 17:56


Das ist jetzt aber auch nicht unbedingt sachlich und zielführend finde ich.

Du Lappen!
Findest du?
Grossartig das du in deinem Post mit gutem Beispiel voran gehst.

Du Lappen!
Du schreibst von "gewisse(n) normative(n) Regeln" ... magst Du Diese mal konkret nennen?
Ich habe Eingangs geschrieben, dass die ihre eigene Sicht haben, wie man seine Zuneigung zum Verein auslebt, so wie alle anderen auch. Wenn die also irgendwelche Lappen klauen, oder sich an vereinbarten Treffpunkten die Fresse einhauen, ist das deren Sache und derjenigen, die es genauso sehen und sich auf diese Art verhalten. Konkludentes Verhalten. Beide wollen es, also Bitteschön und gerne außerhalb des Stadions.

Wenn aber unbeteiligte, also Leute die keinen Stress wollen hineingezogen werden in solcherlei Aktivitäten, dann ist das für mich ein Regelbruch.

Ist auch nur subjektiv und auch nur ein Minimalkonsens, aber dennoch:

Haltet unbeteiligte (eigene Leute und Gästefans) heraus.

Lasst andersdenkende in Ruhe, droht ihnen keine Prügel an und beschimpft sie nicht.

Nichts gegen Pyro, aber am laufenden Band und komplett Spielunabhängig?
Ich finde, dass das auch nicht dazugehört, obwohl ich nochmal betonen möchte, dass ein Derby seine eigenen Gesetze hat. Es ist gut möglich, dass wir das eine lange Zeit nicht mehr erleben werden.

Mir hat das alles auch nicht gefallen, aber den Rothauben komplett ihre Daseinsberechtigung abzusprechen, wie es viele im Stadion und hier, teils mit unverhältnismäßigen Beschimpfungen getan haben und sich damit auch noch im Recht sehen finde ich falsch.

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Re: Nur noch Hools, Macker und linke Spießer?- St.Pauli nach dem Derby

Beitrag von tütensuppe » 15.03.2019 08:57

Danke für die Antwort. Darf ich noch fragen, wie es mit Dinge wie es um

- Unterstützung des Teams im Spiel (auf welche Weise auch immer)?
und
- Einhaltung der Satzung (um mal das Wort "Werte" zu vermeiden) des Vereins
steht?

Sind diese "Dinge" auch Teil der "normativen Regeln"?
Sind/wären Verstöße im Grundsatz (mit Augenmaß) zu sanktionieren?

Allerbeste Grüße

drumbaby
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Re: Nur noch Hools, Macker und linke Spießer?- St.Pauli nach dem Derby

Beitrag von drumbaby » 15.03.2019 09:06

Seth Gecko hat geschrieben:
15.03.2019 08:49
tütensuppe hat geschrieben:
15.03.2019 07:53
Seth Gecko hat geschrieben:
15.03.2019 06:14


Findest du?
Grossartig das du in deinem Post mit gutem Beispiel voran gehst.

Du Lappen!
Du schreibst von "gewisse(n) normative(n) Regeln" ... magst Du Diese mal konkret nennen?
Ich habe Eingangs geschrieben, dass die ihre eigene Sicht haben, wie man seine Zuneigung zum Verein auslebt, so wie alle anderen auch. Wenn die also irgendwelche Lappen klauen, oder sich an vereinbarten Treffpunkten die Fresse einhauen, ist das deren Sache und derjenigen, die es genauso sehen und sich auf diese Art verhalten. Konkludentes Verhalten. Beide wollen es, also Bitteschön und gerne außerhalb des Stadions.

Wenn aber unbeteiligte, also Leute die keinen Stress wollen hineingezogen werden in solcherlei Aktivitäten, dann ist das für mich ein Regelbruch.

Ist auch nur subjektiv und auch nur ein Minimalkonsens, aber dennoch:

Haltet unbeteiligte (eigene Leute und Gästefans) heraus.

Lasst andersdenkende in Ruhe, droht ihnen keine Prügel an und beschimpft sie nicht.

Nichts gegen Pyro, aber am laufenden Band und komplett Spielunabhängig?
Ich finde, dass das auch nicht dazugehört, obwohl ich nochmal betonen möchte, dass ein Derby seine eigenen Gesetze hat. Es ist gut möglich, dass wir das eine lange Zeit nicht mehr erleben werden.

Mir hat das alles auch nicht gefallen, aber den Rothauben komplett ihre Daseinsberechtigung abzusprechen, wie es viele im Stadion und hier, teils mit unverhältnismäßigen Beschimpfungen getan haben und sich damit auch noch im Recht sehen finde ich falsch.
Mit DER Antwort kann ich mal was anfangen.
Würdest du dich auf die Stadionordnung als Konsens und einheitlichen Wert einlassen und festlegen?
:schal:

tütensuppe
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Re: Nur noch Hools, Macker und linke Spießer?- St.Pauli nach dem Derby

Beitrag von tütensuppe » 15.03.2019 09:16

He ... dass ist doch meine Frage ;-)

Seth Gecko
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Re: Nur noch Hools, Macker und linke Spießer?- St.Pauli nach dem Derby

Beitrag von Seth Gecko » 15.03.2019 09:42

tütensuppe hat geschrieben:
15.03.2019 08:57
Danke für die Antwort. Darf ich noch fragen, wie es mit Dinge wie es um

- Unterstützung des Teams im Spiel (auf welche Weise auch immer)?
und
- Einhaltung der Satzung (um mal das Wort "Werte" zu vermeiden) des Vereins
steht?

Sind diese "Dinge" auch Teil der "normativen Regeln"?
Sind/wären Verstöße im Grundsatz (mit Augenmaß) zu sanktionieren?

Allerbeste Grüße
Du meinst den respektvollen Umgang unter den Menschen, Toleranz und das Standing gegenüber Rassisten und Sexisten? Absolut ist das einzuhalten und das finde ich richtig!
Vielleicht sollte man das noch um die Abneigung von Misogynie und Heterophobie (omg, mir fällt kein besseres Wort ein) ergänzen. Auch alles in Form von dummen Witzen erlebt.
Wie ist es jedoch darum bestellt, wenn das ganze Stadion was von "Volkspark Bastards" singt, oder wenn Becher aus der GG auf Spieler fliegen?
Du siehst, ich finde es ein wenig ambivalent und wenn man Verstöße mit Augenmaß sanktioniert, dann bitte nicht selektiv, sondern Konsequent, ansonsten verliert es an Glaubwürdigkeit.

Den Verein während des Spiels zu unterstützen finde ich wichtig und gehört für mich dazu. Aber auch da kann man keinen zwingen, speziell im Hinblick auf die GG. Soll doch jeder glücklich werden, wie er möchte.
Wenn man mich fragt, dann würde ich mir wünschen, dass das ganze Stadion freidreht was die Stimmung angeht, so wie bei manchen Spielen von Boca, Coritiba oder Independiente. Aber das ist unrealistisch und das Leben kein Wunschkonzert.

Es sind ja auch nur meine normativen Regeln und meine bescheidene Sicht auf die Dinge und keineswegs die einzig wahre Wahrheit

Beste Grüße zurück

Milhouse
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Re: Nur noch Hools, Macker und linke Spießer?- St.Pauli nach dem Derby

Beitrag von Milhouse » 15.03.2019 09:47

tütensuppe hat geschrieben:
15.03.2019 08:57
Danke für die Antwort. Darf ich noch fragen, wie es mit Dinge wie es um

- Unterstützung des Teams im Spiel (auf welche Weise auch immer)?
und
- Einhaltung der Satzung (um mal das Wort "Werte" zu vermeiden) des Vereins
steht?

Sind diese "Dinge" auch Teil der "normativen Regeln"?
Sind/wären Verstöße im Grundsatz (mit Augenmaß) zu sanktionieren?

Allerbeste Grüße

Du weißt aber, dass dein erster Punkt ne Klasse Vorlage ist,oder? :D
Es sei denn, Bier trinken und mit dem Nebenmann / der Nebenfrau klönen fällt für dich unter "auf welche Weise auch immer"...

und die Satzung gilt für die Mitglieder, die hat mit dem Spiel nicht viel zu tun. Da gilt nur die Stadionordnung. Und selbst die Leitlinien haben ja keine "Gesetzeskraft", sondern sind "nur" eine Selbstverpflichtung

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Re: Nur noch Hools, Macker und linke Spießer?- St.Pauli nach dem Derby

Beitrag von Seth Gecko » 15.03.2019 09:56

Milhouse hat geschrieben:
15.03.2019 09:47
tütensuppe hat geschrieben:
15.03.2019 08:57
Danke für die Antwort. Darf ich noch fragen, wie es mit Dinge wie es um

- Unterstützung des Teams im Spiel (auf welche Weise auch immer)?
und
- Einhaltung der Satzung (um mal das Wort "Werte" zu vermeiden) des Vereins
steht?

Sind diese "Dinge" auch Teil der "normativen Regeln"?
Sind/wären Verstöße im Grundsatz (mit Augenmaß) zu sanktionieren?

Allerbeste Grüße

Du weißt aber, dass dein erster Punkt ne Klasse Vorlage ist,oder? :D
Ich habe die Vorlage nicht genutzt. Soll ja hier kein Ausschlachten der Argumente sein :wink:

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Re: Nur noch Hools, Macker und linke Spießer?- St.Pauli nach dem Derby

Beitrag von Penthousebewohner » 15.03.2019 09:56

drumbaby hat geschrieben:
15.03.2019 09:06
Würdest du dich auf die Stadionordnung als Konsens und einheitlichen Wert einlassen und festlegen?
Auch wenn ich nicht direkt gefragt bin:
Da stehen ja auch Sachen drin, die so nicht als Konsens eines Diskurses im Verein/derFanszene festgehalten wurden, sondern weil DFB/DFL/Polizei das so wollen.
Von daher in Gänze und Absolutheit: Nein.

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