Insektenmangel?

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Flo71
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Beitrag von Flo71 » 07.11.2018 19:43

Inselkorsar hat geschrieben:(Datum Originalbeitrag: 06.11.2018 21:29 GMT +1)
Flo71 hat geschrieben:(Datum Originalbeitrag: 02.10.2018 09:26 GMT +1)

Was soll er denn machen? Sie haben nun mal Monsanto und deren Hauptprodukt Roundup gekauft,und sich dabei mächtig verschuldet. Wenn Glyphosat tatsächlich aus dem Verkehr gezogen würde, haben die ein echtes Problem.
...
Wer oder was hat Bayer denn gezwungen, Monsanto zu übernehmen?
Unternehmerisch falsche Entscheidungen werden im Kapitalismus nunmal hart bestraft.
Und genau diese kapitalistische Konsequenz führst Du als Entschuldigungsgrund für seine verharmlosende Aussage an.
Wie um alles in der Welt ist die Natur, die Agrikultur, ja die gesamte Menschheit ohne die Heilsbringer Roundup und Glyphosat nur zurechtgekommen? :gutefrage:
Ich versteh ehrlich gesagt nicht, was an meinem Kommentar falsch zu verstehen ist?

Ich rechtfertige weder die unsinnige Aussage des Bayer-Manns, noch halte ich irgendwas von Glyphosat,Roundup oder MONSANTO.

ICH HABE NUR EINE ERKLÄRUNGSANSTZ GELIEFERT; WARUM DER MANN GENAU DAS GESAGT HAT. Und wer von dem in dessen Position was anderes erwartet, Sachlichkeit, Verantwortungsgefühl, Gewissen, sorry so naiv seid ihr doch nicht, ich bitte euch.
Und wer Bayer gezwungen hat? Nun dazu verkürzt gesagt, Bayer ist keine eigenständige Firma mehr, sondern ein Aktionunternehmen, das mehrfach aufgespalten wurde, und zum großen Teil in den Händen ausländischer Großinvestoren sitzt. Die haben bei dem Kauf sicher nicht untätig zugesehen, sich passiv verhalten und gesagt: Lass die da mal machen.
Zuletzt geändert von Flo71 am 08.11.2018 06:35, insgesamt 1-mal geändert.

Inselkorsar
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Beitrag von Inselkorsar » 07.11.2018 21:03

Flo71 hat geschrieben:(Datum Originalbeitrag: 07.11.2018 19:43 GMT +1)
Inselkorsar hat geschrieben:(Datum Originalbeitrag: 06.11.2018 21:29 GMT +1)
Flo71 hat geschrieben:(Datum Originalbeitrag: 02.10.2018 09:26 GMT +1)

Was soll er denn machen? Sie haben nun mal Monsanto und deren Hauptprodukt Roundup gekauft,und sich dabei mächtig verschuldet. Wenn Glyphosat tatsächlich aus dem Verkehr gezogen würde, haben die ein echtes Problem.
...
Wer oder was hat Bayer denn gezwungen, Monsanto zu übernehmen?
Unternehmerisch falsche Entscheidungen werden im Kapitalismus nunmal hart bestraft.
Und genau diese kapitalistische Konsequenz führst Du als Entschuldigungsgrund für seine verharmlosende Aussage an.
Wie um alles in der Welt ist die Natur, die Agrikultur, ja die gesamte Menschheit ohne die Heilsbringer Roundup und Glyphosat nur zurechtgekommen? :gutefrage:
Ich versteh ehrlich gesagt nicht,was an meinem Kommentar falsch zu verstehen ist?

Ich rechtfertige weder die unsinnige Aussage des bayer-manns,noch halte ich irgendwas von Glyphosat,Roundup oder mONSANTO:

iCH HABE NUR EINE eRKLÄRUNGSANSTZ GELIEFERT;WARUM DER mANN GENAU DAS GESAGT HAT. Und wer von dem in dessen Position was anderes erwartet, Saclichkeit, Verantwortungsgefühl, Gewissen, sorry so naiv seid ihr doch nicht. ich bitte euch.
Und wer Bayer gezwungen hat? nun dazu verkürzt gesagt, bayer ist keine eigenständige Firma, sondern ein Aktionunternehmen,das mehrfach aufgespaleten wurde,und zum großen Teil in den Händen ausländischer Großinvestoren sitzt. Die haben bei dem Kauf sicher nicht untätig zugesehen, sich passiv verhalten und gesagt:Lass die da mal machen.
Dann habe ich Dich falsch verstanden. Sorry dafür!
Ich las Deinen Beitrag als Rechtfertigung für die Sakrosanktsprechung von Glyphosat seitens Bayer.
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Flo71
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Beitrag von Flo71 » 08.11.2018 06:36

Zum Thema Glyphosat, es wird ja gern arguemnteirt, es sei ein reines Pflanzenschutz(höhö)mittel, und habe keine Auswirkung auf Tiere.

Wenn ich heut abend Zeit habe,bring ich noch 2 aktuele Studien,die den Einfluß auf Hummeln und Vögle belegen. So einfach wie die Hersteller und vor allem auch das Landwirtschaftsministerium es darstellen ist es nicht.

Finger
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Re:

Beitrag von Finger » 08.02.2019 00:00

War bisher irgendwie an mir vorbeigegangen, aber hört sich gut an: Volksbegehren Artenvielfalt in Bayern:

"31.01. - 13.02.19, Volksbegehren: Alle in die Rathäuser zum Eintragen!
- 10% der in Bayern Wahlberechtigten Menschen müssen in ihre lokalen Rathäuser gehen und sich eintragen.
- Das sind knapp 1 Million Menschen. Es geht nicht Online!
- Wenn wir dieses Ziel erreichen, wird der Gesetzestext dem Landtag zur Abstimmung vorgelegt!"

Gilt für Menschen, die in Bayern leben. Wer also Interesse daran hat.
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Finger
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Re: Re:

Beitrag von Finger » 14.02.2019 00:08

Das Volksbegehren hat es wohl geschafft (SPON)

Finde ich gut. Hoffen wir mal, dass die CSU nicht alles zugunsten der Agarlobby verwässert, sondern dass wirklich etwas für Umwelt,- Natur- (und natürlich Bienen/Insekten-) Schutz positives passiert. :top:
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Re: Insektenmangel?

Beitrag von Sentinel2150 » 14.02.2019 13:09

Ich muss hier mal anmerken, dass Bayern ganz tolle Regelungen für Volksbegehren und deren Umsetzung hat.

Dieses, dass entweder die Regierung das ganze wortwörtlich umsetzen muss, weil es ansonsten zwangsläufig ein Abstimmung der Wähler gibt, finde ich hervorragend.
Und dass dann die Regierung einen Alternativvorschlag zur Abstimmung stellen kann, gefällt mir auch.
Hier könnten sich andere Bundesländer etwas Abgucken

MalteHah
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Re:

Beitrag von MalteHah » 14.02.2019 17:07

halbfan hat geschrieben:
20.07.2017 16:39
Das Insektensterben ist ein massives Problem. Die Zahl 80% Rückgang ist zwar noch nicht belegt, dass es aber einen starken Rückgang gibt, haben schon zahlreiche Studien nachgewiesen.

Einen ganz guten, auch wenn etwas groben, Überblick über mögliche Ursachen dafür gibt dieser Artikel hier:

Faktencheck zum Insektensterben

Eine Bekannte hat sich deswegen dazu entschlossen, in ihrem Garten zwei Bienenstöcke aufzuziehen. Was nicht wenig Arbeit macht, wenn man es ordentlich machen möchte, aber sie hat fachmännische Unterstützung, da dem deutschen Imkerbund sehr daran gelegen ist.
Wir ziehen demnächst mit Freunden auf einen Resthof, der als Pferdehof laufen soll. Wir wollen alle die Pferdekoppel umgebenden Knicks ökologisch aufarbeiten und jede mögliche Ecke zu "Insektenwiesen" umarbeiten. Ich finde das genauso erschreckend wie den Artenrückgang bei den typischen Gartenvogeln oder den Fledermäusen. Mit vergleichsweise wenig Aufwand lässt sich da einiges machen, um die Situation vor Ort zu verbessern.

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