Nur noch Hools, Macker und linke Spießer?- St.Pauli nach dem Derby

Fanverhalten, Aktionen, Choreographien...
anyOne
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Re: Nur noch Hools, Macker und linke Spießer?- St.Pauli nach dem Derby

Beitrag von anyOne » 17.04.2019 19:07

Sylvester Stallone liebt Pyro!

smashedup
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Re: Nur noch Hools, Macker und linke Spießer?- St.Pauli nach dem Derby

Beitrag von smashedup » 17.04.2019 19:19

Lino Ventura hat geschrieben:
17.04.2019 18:58
Schnarup Thumby hat geschrieben:
17.04.2019 09:57
Lino Ventura hat geschrieben:
17.04.2019 09:31


Warum genau wollen wir die nochmal verbessern? :gruebel:
Laut Brux muss der Eingangsbereich HT / Süd sicherheitstechnisch verbessert werden. Die Einzelheiten bekomme ich nicht mehr zusammen. Dort ist der unkontrollierte Zugang zum Stadion passiert. Weitere Nachfragen dann bitte direkt an ihn.
Dann können wir die 100.000 wohl auch komplett den Derby-Vorfällen zurechnen und müssen keinen mathematischen Schöntanz aufführen. ;)
Klar, dann können wir den Thread halt auch leeren und wieder von vorne anfangen.

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Re: Nur noch Hools, Macker und linke Spießer?- St.Pauli nach dem Derby

Beitrag von Schnarup Thumby » 17.04.2019 20:19

@Lino Ventura: Wie meinst Du das? Es doch klar, dass nur das Spiel gegen den H$V in Rechnung gestellt wurde. Wo soll da ein "mathematischer Schöntanz" und von wem sein?
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Milhouse
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Re: Nur noch Hools, Macker und linke Spießer?- St.Pauli nach dem Derby

Beitrag von Milhouse » 17.04.2019 22:01

Sutje hat geschrieben:
17.04.2019 17:13
Milhouse hat geschrieben:
17.04.2019 16:30
Ja, da gebe ich dir sogar weitgehend recht.
Aber ich und du sind alt und wenn die Jugend das so will, dann machen die das so. Ob wir das gut finden oder nicht. Natürlich sollte man versuchen, die auf den richtigen Weg zu bringen. Aber es war in der Vergangenheit so und wird auch in Zukunft so sein, dass diejenigen das Geschehen im Stadion bestimmen, die aktiv, organisiert und immer dabei sind. [...]
Auch wenn das offensichtlicher, äh, Kackdreck ist!? :gruebel:
Milhouse hat geschrieben:
17.04.2019 16:30
[...] Das lief 1988 auch nicht anders.
Belehrungen der Veteranen, wie die Dinge zu laufen haben und das früher alles besser war, motivieren sicher niemanden, sein Verhalten zu überdenken. Dafür muss man sich dann halt auch irgendwie organisieren und die Tastatur oder die schweigende Masse verlassen. Sonst ändert man nix
Das funktioniert aber leider nun mal nicht so einfach, weil die Lebensrealitäten andere sind.
Junge Menschen haben i.d.R. wesentlich mehr Zeit, weshalb dies hier m.E. nicht zählt...

"Ob wir das gut finden oder nicht" bedeutet ja sowas wie "auch wenn das Kackdreck ist".
Und ob das hier im Forum zählt ist auch egal, weil das reale Leben sich nicht danach richtet, ob es die Erlaubnis des Forums bekommt. Ich habe das ja auch gar nicht gewertet, nur angemerkt, dass man den Arsch hoch kriegen muß, wenn man etwas ändern will. Wenn man sich dafür die Zeit nicht nimmt, muß man halt damit leben, dass andere den Ton angeben. Immer noch ganz wertfrei
Zuletzt geändert von Milhouse am 18.04.2019 09:28, insgesamt 2-mal geändert.

Tyler
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Re: Nur noch Hools, Macker und linke Spießer?- St.Pauli nach dem Derby

Beitrag von Tyler » 18.04.2019 07:51

Auch 1988 haben die jungen Leute am Millerntor Sachen gemacht, die von den Alten wohl als "Kackdreck" bezeichnet wurden, sofern Sie denn so ein wundervolles Vokabular benutzt haben.
Aus Protest AfD zu wählen, weil die Politik nicht gefällt, ist, wie in der Kneipe aus dem Klo zu trinken, weil das Bier nicht schmeckt.

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Re: Nur noch Hools, Macker und linke Spießer?- St.Pauli nach dem Derby

Beitrag von Goedeke M. » 18.04.2019 08:53

Tyler hat geschrieben:
18.04.2019 07:51
Auch 1988 haben die jungen Leute am Millerntor Sachen gemacht, die von den Alten wohl als "Kackdreck" bezeichnet wurden, sofern Sie denn so ein wundervolles Vokabular benutzt haben.
Sicher. Nur, dass sowohl aus einer "objektiven" (ja,ich weiß, schwierig) Draufsicht, als auch aus Binnensicht damals das Ziel war eine linke, progressive, solidarische, emanzipatorische Fankultur gegen (überspitzt formuliert) die alten Bunker-Nazis durchzusetzten. Und aus einem solchen Selbstverständnis heraus hatte sich auch USP als eine Ultra-Bewegung entwickelt, die sich politisch von fast allen anderen Ultragruppen absetzte. Der Stil war zwar nie meins, auch wenn ich damals noch nach jedem Spiel heiser war, fand ich es immer irritierend, choreographiert hüpfen zu müssen. War aber egal, bis neulich war ich davon ausgegangen, dass die Grundhaltung zumindest immer noch dieselbe war. Nun scheint es mir allerdings so, dass außer ein bisschen linker Folklore und sicher auch der entschlossenen Auseinandersetzung mit Nazis auf der Straße nicht viel davon übrig geblieben ist. Das, was beim Derby passiert ist hatte nichts mit den oben genannten Werten zu tun. Und zwar vermutlich auch aus dem Selbstverständnis derer heraus, die den Mist immer noch verteidigen, bzw. gemacht, ermöglicht... haben. Man ist halt irgendwie geiler so, (warum? weil man sich so gegen die alte linke Spießer"ordnung" stellt? keine Ahnung).
Klar kann man sagen, dass jede Generation ihr Ding macht, aber mit Revolution sollte man das hier nicht verwechseln. Es ist eher die schleichende Durchsetzung von reaktionärem Bullshit. Kann man einfach feststellen, kann man vielleicht auch verstehen (ich tu's nicht), aber das auch noch aus falschem Verständins "für die Jugend" gut finden, sollte eher nicht gehen.

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Re: Nur noch Hools, Macker und linke Spießer?- St.Pauli nach dem Derby

Beitrag von smashedup » 18.04.2019 09:38

Goedeke M. hat geschrieben:
18.04.2019 08:53
...damals das Ziel war eine linke, progressive, solidarische, emanzipatorische Fankultur gegen (überspitzt formuliert) die alten Bunker-Nazis durchzusetzten.
Wo sind diese Werte denn auf den anderen Tribünen? Auf den Stufen, die eisern verteidigt werden gegen Zuspätkommer, in der Bierschlange, beim Auspfeifen, im RE auswärts, da seh ich das jedenfalls nicht.
Auf der anderen Seite stellt sich die Frage ob es sie in der Homogenität jemals gab. Ich kenne die 80/90er in HH eher vom Hörensagen, daher mag ich hier komplett falsch liegen, aber die linken Szenen, die ich so aus der Zeit kenne, waren zum großen Teil ganz schön mackermäßig unterwegs.
Goedeke M. hat geschrieben:
18.04.2019 08:53
Klar kann man sagen, dass jede Generation ihr Ding macht, aber mit Revolution sollte man das hier nicht verwechseln. Es ist eher die schleichende Durchsetzung von reaktionärem Bullshit. Kann man einfach feststellen, kann man vielleicht auch verstehen (ich tu's nicht), aber das auch noch aus falschem Verständins "für die Jugend" gut finden, sollte eher nicht gehen.
Ganz ehrlich: Wieviele Leute hier fanden das denn gut? Kriegst du da 5 zusammen?
Nur weil man den Leuten mit Schaum vorm Mund (nicht du) etwas entgegensetzen will heißt das ja nicht, dass man das gut findet. Und ich glaube man tut einem Möchtegern-Rebell auch keinen Gefallen wenn man sein Handeln gut findet. ;)

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Re: Nur noch Hools, Macker und linke Spießer?- St.Pauli nach dem Derby

Beitrag von Milhouse » 18.04.2019 09:46

smashedup hat geschrieben:
18.04.2019 09:38
Goedeke M. hat geschrieben:
18.04.2019 08:53
...damals das Ziel war eine linke, progressive, solidarische, emanzipatorische Fankultur gegen (überspitzt formuliert) die alten Bunker-Nazis durchzusetzten.
Wo sind diese Werte denn auf den anderen Tribünen? Auf den Stufen, die eisern verteidigt werden gegen Zuspätkommer, in der Bierschlange, beim Auspfeifen, im RE auswärts, da seh ich das jedenfalls nicht.
Auf der anderen Seite stellt sich die Frage ob es sie in der Homogenität jemals gab. Ich kenne die 80/90er in HH eher vom Hörensagen, daher mag ich hier komplett falsch liegen, aber die linken Szenen, die ich so aus der Zeit kenne, waren zum großen Teil ganz schön mackermäßig unterwegs.
Mir kam es nie so vor, als wenn es da einen großen übergeordneten Plan zur Umerziehung der Bunker-Nazis gab. Ich bin da eher hingegangen, weil da coole Leute waren, die so gedacht haben wie ich, mit denen man viel Spaß haben konnte und die im Zweifelsfall auch gegen unangenehme Gästefans ihre Ansichten deutlich machen konnten. Weil zum Fussball gehen endlich wieder nett war und man nicht immer nur den Kopf über die ganzen Trottel um einen herum schütteln musste.
Dass da auch Frauen dabei waren, war irgendwie selbstverständlich und es gab da meines Wissens keine Kampagne "Mehr Frauen in die Stadien". Und Mackermäßig war das auch öfter mal. Was aber wohl im Fussballumfeld der 90er auch gar nicht wirklich zu vermeiden war, wenn man seine Vorstellungen durchsetzen / verteidigen wollte

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Re: Nur noch Hools, Macker und linke Spießer?- St.Pauli nach dem Derby

Beitrag von Orsen » 18.04.2019 09:54

Goedeke M. hat geschrieben:
18.04.2019 08:53

Klar kann man sagen, dass jede Generation ihr Ding macht, aber mit Revolution sollte man das hier nicht verwechseln. Es ist eher die schleichende Durchsetzung von reaktionärem Bullshit. Kann man einfach feststellen, kann man vielleicht auch verstehen (ich tu's nicht), aber das auch noch aus falschem Verständins "für die Jugend" gut finden, sollte eher nicht gehen.
Über was reden wir hier?
Hauptsächlich über das, was von der Truppe mit den roten Halstüchern ausging. Denken wir uns das weg, bleiben zwei geile Pyro-Aktionen aus den Reihen von USP. Darüber hätten sich hier die üblichen Nörgler aufgeregt und fertig. Nach dem Derby habe ich mich mit einigen von unseren Ultras unterhalten, die fanden die Aktionen von der „Truppe“ auch scheiße.
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Re: Nur noch Hools, Macker und linke Spießer?- St.Pauli nach dem Derby

Beitrag von Goedeke M. » 18.04.2019 10:05

Milhouse hat geschrieben:
18.04.2019 09:46
smashedup hat geschrieben:
18.04.2019 09:38
Goedeke M. hat geschrieben:
18.04.2019 08:53
...damals das Ziel war eine linke, progressive, solidarische, emanzipatorische Fankultur gegen (überspitzt formuliert) die alten Bunker-Nazis durchzusetzten.
Wo sind diese Werte denn auf den anderen Tribünen? Auf den Stufen, die eisern verteidigt werden gegen Zuspätkommer, in der Bierschlange, beim Auspfeifen, im RE auswärts, da seh ich das jedenfalls nicht.
Auf der anderen Seite stellt sich die Frage ob es sie in der Homogenität jemals gab. Ich kenne die 80/90er in HH eher vom Hörensagen, daher mag ich hier komplett falsch liegen, aber die linken Szenen, die ich so aus der Zeit kenne, waren zum großen Teil ganz schön mackermäßig unterwegs.
Mir kam es nie so vor, als wenn es da einen großen übergeordneten Plan zur Umerziehung der Bunker-Nazis gab. Ich bin da eher hingegangen, weil da coole Leute waren, die so gedacht haben wie ich, mit denen man viel Spaß haben konnte und die im Zweifelsfall auch gegen unangenehme Gästefans ihre Ansichten deutlich machen konnten. Weil zum Fussball gehen endlich wieder nett war und man nicht immer nur den Kopf über die ganzen Trottel um einen herum schütteln musste.
Dass da auch Frauen dabei waren, war irgendwie selbstverständlich und es gab da meines Wissens keine Kampagne "Mehr Frauen in die Stadien". Und Mackermäßig war das auch öfter mal. Was aber wohl im Fussballumfeld der 90er auch gar nicht wirklich zu vermeiden war, wenn man seine Vorstellungen durchsetzen / verteidigen wollte
Ja, hattest du/hatte die Fanszene nun aktiv Vorstellungen, oder waren wir nur anders drauf, als die vorherigen Bewohner dres Stadions?
Ich wollte jedenfalls gar nicht behaupten, dass überall anders im Stadion die Welt eine bessere ist. Und auch nicht, dass es in der Szene nicht auch schon immer Konflikte gab. Ohnehin kann man bei 30.000 Menschen im Stadion davon ausgehen, dass da eine ganze Reihe von Leuten unterwegs sind, die weiter von... den Idealen (?) weg ist, als man sich das wünscht. Manche immer noch, manche haben sich sicher auch einiges über Bord geworfen, z.B. in einem wechselseitigen Arragement mit der Welt da draußen.
Und vermutlich ist es so, dass das auch bei USP, bzw. dem Gesamtgemenge der Süd-Gruppen, nicht anders ist. Der Unterschied ist vielleicht eher, dass der Rest des Stadions nicht als geschlossene Gruppe auftritt. Und eine Gruppe, ja fast schon Organisation agiert eben als solche und wird auch als Ganzes wahrgenommen (ist ja auch Sinn und Zweck). Und da erwarte zumindest ich dass die Repräsentation dieser speziellen Gruppe aufgrund ihrer Geschichte stärker auf gemeinsamen Werten fußt und weniger darauf, dass man als Gruppe Lust und Macht hat, sich den Gepflogenheiten derer anzuschließen, die (noch) weniger weit in der Umsetzung von diesen ominösen Idealen sind.

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Re: Nur noch Hools, Macker und linke Spießer?- St.Pauli nach dem Derby

Beitrag von Orsen » 18.04.2019 10:05

Milhouse hat geschrieben:
18.04.2019 09:46
Und Mackermäßig war das auch öfter mal. Was aber wohl im Fussballumfeld der 90er auch gar nicht wirklich zu vermeiden war, wenn man seine Vorstellungen durchsetzen / verteidigen wollte
Oh ja … kann mich noch an ein Spiel gegen die Bayern erinnern, wie Lothar Matthäus gerade mit Lolita liiert war und das ganze (!) Stadion sang: Der ganze Kiez hat sie gef…t … Lo-li-ta Matthäus

… die Diskussion hätte ich hier gerne mal erlebt.
;)
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Re: Nur noch Hools, Macker und linke Spießer?- St.Pauli nach dem Derby

Beitrag von Flecktier » 18.04.2019 10:08

Orsen hat geschrieben:
18.04.2019 10:05
Milhouse hat geschrieben:
18.04.2019 09:46
Und Mackermäßig war das auch öfter mal. Was aber wohl im Fussballumfeld der 90er auch gar nicht wirklich zu vermeiden war, wenn man seine Vorstellungen durchsetzen / verteidigen wollte
Oh ja … kann mich noch an ein Spiel gegen die Bayern erinnern, wie Lothar Matthäus gerade mit Lolita liiert war und das ganze (!) Stadion sang: Der ganze Kiez hat sie gef…t … Lo-li-ta Matthäus

… die Diskussion hätte ich hier gerne mal erlebt.
;)
Ich schätze, wie Du manche Diskussionen ohne viel Geschwafel erdest.

Ich finde diese ganze Diskussion extrem erbsenzählerisch und spießig. Früher war alles besser, finde ich blöd. Man selbst war nur jünger. Und Schublade auf, irgendwen rein, muss dann passen, nervt mich auch. Wer ein bisschen Punk nicht aushält, soll lieber in einen Schäferhundverein gehen und Unterordnung üben.

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Re: Nur noch Hools, Macker und linke Spießer?- St.Pauli nach dem Derby

Beitrag von Fähnchen im Wind » 18.04.2019 10:13

Orsen hat geschrieben:
18.04.2019 09:54
Goedeke M. hat geschrieben:
18.04.2019 08:53

Klar kann man sagen, dass jede Generation ihr Ding macht, aber mit Revolution sollte man das hier nicht verwechseln. Es ist eher die schleichende Durchsetzung von reaktionärem Bullshit. Kann man einfach feststellen, kann man vielleicht auch verstehen (ich tu's nicht), aber das auch noch aus falschem Verständins "für die Jugend" gut finden, sollte eher nicht gehen.
Über was reden wir hier?
Hauptsächlich über das, was von der Truppe mit den roten Halstüchern ausging. Denken wir uns das weg, bleiben zwei geile Pyro-Aktionen aus den Reihen von USP. Darüber hätten sich hier die üblichen Nörgler aufgeregt und fertig. Nach dem Derby habe ich mich mit einigen von unseren Ultras unterhalten, die fanden die Aktionen von der „Truppe“ auch scheiße.
Unterhalten, ja das kommt offenbar etwas zu kurz.....schon komisch: da wird sich hier ellenlang abgearbeitet, dabei ist es doch das einfachste, wenn man denn immer noch so betroffen ist, das Gespräch zu suchen....oder glaubt man/frau hier: USP schreibt mit?

Milhouse
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Re: Nur noch Hools, Macker und linke Spießer?- St.Pauli nach dem Derby

Beitrag von Milhouse » 18.04.2019 10:19

Goedeke M. hat geschrieben:
18.04.2019 10:05

Ja, hattest du/hatte die Fanszene nun aktiv Vorstellungen, oder waren wir nur anders drauf, als die vorherigen Bewohner dres Stadions?
Ich kann nicht für "die Fanszene" sprechen.

Aber natürlich gab es aktive Vorstellungen, die umgesetzt wurden. Sei es, dass keine Naziaufnäher mehr verkauft wurden, der Kampf für Stehplätze, Mitarbeit bei BAFF usw. Es gab ja nichts, an dem man sich orientieren konnte und konnte/musste alles neu gestalten. Aber auch damals war das nur ein kleiner Teil der Fanszene, vielleicht 1.000 Leute? Und der Rest hat sich oft genug das Maul über die "Elitefans" zerrissen, die sich für was besseres halten. Das ging halt nur per Leserbrief an den Übersteiger, Internet gabs ja noch nicht. Und schon damals hat es die Adressaten so wenig interessiert, wie die Adressaten heute vermutlich auch nicht.

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Re: Nur noch Hools, Macker und linke Spießer?- St.Pauli nach dem Derby

Beitrag von paulipunx » 18.04.2019 10:19

Orsen hat geschrieben:
18.04.2019 09:54
Goedeke M. hat geschrieben:
18.04.2019 08:53

Klar kann man sagen, dass jede Generation ihr Ding macht, aber mit Revolution sollte man das hier nicht verwechseln. Es ist eher die schleichende Durchsetzung von reaktionärem Bullshit. Kann man einfach feststellen, kann man vielleicht auch verstehen (ich tu's nicht), aber das auch noch aus falschem Verständins "für die Jugend" gut finden, sollte eher nicht gehen.
Über was reden wir hier?
Hauptsächlich über das, was von der Truppe mit den roten Halstüchern ausging. Denken wir uns das weg, bleiben zwei geile Pyro-Aktionen aus den Reihen von USP. Darüber hätten sich hier die üblichen Nörgler aufgeregt und fertig. Nach dem Derby habe ich mich mit einigen von unseren Ultras unterhalten, die fanden die Aktionen von der „Truppe“ auch scheiße.
So sieht's aus! :ja:
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